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Bezirksliga Oberbayern

13.08.2018

Penzing kassiert erneut Dämpfer

Wie schon am Spieltag zuvor gegen Berg (Foto) kassierte der FC Penzing drei Gegentore. In Aubing gab es ein 1:3.

Nach 45 Minuten ist in Aubing alles gelaufen

Nach dem überzeugenden Saisonstart mit sieben Punkten aus drei Spielen ist der FC Penzing auf dem harten Boden der Tatsachen angekommen. Auf das 0:3 gegen Berg in der Vorwoche folgte gestern ein 1:3 in Aubing. Besonders bitter: Alle drei Gegentreffer fielen nach individuellen Schnitzern der Penzinger.

„Wir haben gegen eine ersatzgeschwächte Aubinger Mannschaft verloren, die heute schlagbar gewesen wäre“, bilanzierte Penzings Abteilungsleiter Peter Rief nach Schlusspfiff. Er kritisierte den Auftritt im ersten Durchgang, in dem Penzing alle drei Gegentreffer kassierte. „Da waren wir einfach zu pomadig.“

Das Unheil nahm bereits nach neun Minuten seinen Lauf. Niclas Dietmaier ging gegen einen Aubinger Angreifer im Strafraum zu ungeschickt zu Werke und der Gegenspieler nahm das Geschenk dankend an – Elfmeter für Aubing. Ferdinand Greger, der erstmals in dieser Saison für den im Urlaub weilenden David Teufl das Penzinger Tor hütete, konnte den Strafstoß parieren. Doch die Penzinger Abwehr schaltete nicht schnell genug, und so setzte Julian Heigl den Nachschuss zur Aubinger Führung in die Maschen. Penzings Sturmtank Josef Noder hatte danach die dicke Chance auf den Ausgleich. Aber es blieb beim 0:1. Kurz vor der Pause wurden die Penzinger erneut kalt erwischt. Heigl erhöhte in der 40. Minute mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 2:0 für Aubing. Emanuel Endl ließ zwei Minuten später das 3:0 folgen. Besonders bitter für Penzing: Das 0:2 war eine Millimeter-Entscheidung. Denn Schiedsrichter Anes Hadziabdic gab den Treffer erst nach Rücksprache mit einem seiner beiden Assistenten, der den Ball hinter der Linie gesehen hatte.

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Schon zur Halbzeit war die Partie so gut wie gelaufen. Aber Penzing ergab sich nicht seinem Schicksal, sondern war nun spielbestimmend. Mittelfeldregisseur Thomas Kramer hatte Pech bei einem guten Abschluss, als er nur die Latte traf. Der Anschlusstreffer fiel dann in der 75. Minute. Kapitän Felix Nichelmann konnte per Foulelfmeter auf 1:3 verkürzen. Danach hatte erneut Kramer eine gute Gelegenheit. Aber Tore gelangen Penzing nicht mehr.

Durch die zweite Niederlage ist der FC Penzing in der Bezirksliga Oberbayern nach fünf Spieltagen im Niemandsland der Tabelle angekommen. Mit sieben Punkten liegt man derzeit auf Platz acht.

Der leichte Negativtrend wird jetzt ohnehin durch den Spielplan gestoppt. Erst am 25. August steht die nächste Partie auf dem Programm. Dann empfängt der FC Penzing den 1. FC Penzberg. Nächstes Wochenende steht der Besuch in der ungarischen Partnergemeinde Leányfalu an. Zum nächsten Spieltag kehren sowohl der etatmäßige Keeper und Mittelfeldspieler Maximilian Holdenrieder zurück. (wimd)

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