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Fußball Penzing

13.05.2018

Penzing lässt sich nicht aufhalten

Der FC Penzing (blaues Trikot) hat mit dem 3:1-Sieg gegen Aubing wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt erzielt.
Bild: Thorsten Jordan

Mit dem überzeugenden 3:1-Sieg gegen Aubing hat die Bezirksliga-Elf von Roland Krötz gute Karten im Kampf um den Klassenerhalt. Noder trifft zweimal.

Würde man die Aubinger nach dem Spiel fragen, „was ist brutal?“, würden sicher viele sagen „der Noder“. Mit seiner unnachahmlichen Effektivität riss der dauerhungrige Penzinger Torjäger die Gäste aus München aus ihren Aufstiegshoffnungen und nährte mit dem 3:1-Sieg der Penzinger die Zuversicht bei der Krötz-Elf für das entscheidende Finale um den Klassenerhalt gegen Herakles München.

Beide Teams gingen sofort mit hohem Tempo ins Spiel. Den besseren Start erwischte Aubing. Der pfeilschnelle Manessim wurde bei seiner Hereingabe nicht entscheidend gestört, und Goalgetter Daniel Koch brachte den SV bereits nach 6 Minuten in Führung. Die Heimelf geriet zusehends unter Druck, der Tabellenzweite zeigte gefällige Kombinationen, die aber durch hohe Laufbereitschaft und Zweikampfstärke aller Penzinger Spieler oft entschärft wurden.

Im Nachschuss erfolgreich

In der 19. Minute hieß es wie so oft „it’s Noder-time“: Nach einem langen Zuspiel vollstreckte der Penzinger Torjäger zum Ausgleich. 30. Minute: Eckstoß für Penzing, der starke Aubinger Torwart parierte prächtig, doch Noder schlug wieder zu und erzielte im Nachschuss das 2:1. Fast mit dem Pausenpfiff sorgte der seit Wochen in hervorragender Form spielende Niclas Dietmaier aus spitzem Winkel für die beruhigende 3:1-Führung.

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Nach Wiederanpfiff des souveränen Schiedsrichters Rainer Buchner, der heute sein letztes Spiel leitete, startete Aubing gefährlich. Durch geschicktes Aufbauspiel der Gäste, begünstigt durch unnötige Ballverluste der Penzinger, lag der Anschlusstreffer immer wieder in der Luft. Doch Penzing kämpfte und befreite sich. Mit langen Bällen versuchten die Gastgeber ihren Torjäger Josef Noder zu „füttern“.

Beide Mannschaften mussten in den letzten 20 Minuten dem hohen Tempo Tribut zollen. Trotzdem hatte man nie das Gefühl, dass kein Tor mehr fallen könnte.

Nach dem Abpfiff feierte Penzing einen wichtigen Sieg gegen eine sympathische Elf aus Aubing. Das letzte Spiel bei Herakles München wird zeigen, wohin der Weg für die junge, verletzungsgebeutelte Mannschaft geht.

Penzing: Forstner, Bretthauer, Nichelmann, Frei, Herl (82. Freund), Noder, Haag, Holdenrieder, Hasche (85. Dusch), Dietmaier, Kramer (73. Kutschera).

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