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Landesliga

26.08.2013

Petrus sorgt für Spielunterbrechung

Der Schlusspunkt: Armin Sanktjohanser schloss gegen Kaufbeuren in der 80. Minute einen Konter zum 3:0 ab. Damit war der sechste Saisonsieg für den TSV Landsberg perfekt.
Bild: Julian Leitenstorfer

TSV Landsberg lässt sich von Gewitter nicht beeindrucken und gewinnt gegen Kaufbeuren mit 3:0

Landsberg Die Siegesserie des TSV Landsberg in der Landesliga Südwest hält an. Vor rund 250 Zuschauern gab es am Samstag ein 3:0 über den Lokalrivalen Kaufbeuren. Die Partie musste nach einer halben Stunde für knapp 20 Minuten wegen eines starken Gewitters beim Stand von 2:0 für Landsberg unterbrochen werden. Beim TSV herrscht nach dem sechsten Saisonsieg weiter eitel Sonnenschein, der somit die Tabellenspitze gefestigt hat.

Es war ein Spiel, das tatsächlich Derbycharakter hatte. Hüben wie drüben gab es einige Akteure, die in der Vergangenheit bereits das Trikot des anderen Vereins getragen hatten. Auf Landsberger Seite: Tobias Heiland, Benjamin Hauke und Michael Stahl. Bei Kaufbeuren: Michael Kares und Lukas Kessler. Letzterer hatte sich die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte wohl anders vorgestellt. Für ihn war bereits nach 26 Minuten Schluss – da lag Landsberg bereits mit 2:0 in Front. Und das, obwohl Gästetrainer Dragan Lazic sein Team mit einem 4-1-4-1-System stark defensiv ausgerichtet hatte.

Falscher Spieler bekommt die Gelbe Karte

Petrus sorgt für Spielunterbrechung

Landsberg drückte von Beginn an aufs Tempo und hatte durch Armin Sanktjohanser nach eineinhalb Minuten bereits eine dicke Gelegenheit. Nach sechs Minuten schöne Kombination über rechts: Muriz Salemovic bediente Rainer Storhas, dieser steckte zu Andreas Fülla durch und dessen wuchtiger Schuss aus rund zwölf Metern konnte von SpVgg-Keeper Bernd Grund gerade noch weggefaustet werden. In der 9. Minute hatte der Kaufbeurer Schlussmann gegen Fülla allerdings das Nachsehen. Kaufbeurens Kessler hatte am Strafraum den Ball leichtfertig vertändelt, Storhas konsequent nachgesetzt und Füllas Flachschuss aus rund 14 Metern landete im Tor. Petrus war an diesem Tag offenbar Kaufbeurer, denn nun setzte der Regen ein.

In der 20. Minute – unmittelbar vor der 2:0-Führung der Landsberger – wurde es hektisch. Kaufbeurens Göttle grätschte an der Mittellinie Maximilian Süli von hinten in die Beine. Schiedsrichter Daniel Scheble (Dillingen) ließ Vorteil gelten und der Ball landete bei Salemovic, der an der Strafraumkante ebenfalls zu Fall gebracht wurde. Statt Göttle wurde der verdutzte Sontheimer, der bei dem rotwürdigen Foul an Süli völlig unbeteiligt war, mit Gelb verwarnt. In dieser Szene und in der zweiten Halbzeit bei einem Ellbogenschlag gegen Nichelmann agierte das Schiedsrichtergespann um Daniel Scheble recht unglücklich. Zurück zum Freistoß: Muriz Salemovic spielte scharf in den Strafraum, der Ball prallte an mehreren Kaufbeurer Beinen ab und landete bei Stefan Strohhofer, der sich aus kurzer Distanz mit seinem achten Saisontreffer bedankte.

Danach kam Kaufbeuren deutlich besser ins Spiel. Lukas Greif scheiterte aus kurzer Distanz (24.) und wenig später konnte TSV-Keeper Tobias Heiland Greifs scharfen Schuss nach einem guten Angriff über Sontheimer gerade noch an den Pfosten lenken. Nach der gewitterbedingten Pause ließ das Tempo etwas nach. Rainer Storhas rutschte an einem Sanktjohanser-Pass knapp am Ball vorbei (42.), ansonsten wäre es mit einem komfortablen 3:0-Vorsprung für Landsberg in die Pause gegangen.

Im zweiten Durchgang passierte nicht mehr allzu viel. Kaufbeuren war auf Ergebniskontrolle bedacht, und beim TSV fehlte oft der entscheidende Pass nach vorne. Einen der mehreren Konterversuche schloss Armin Sanktjohanser zehn Minuten vor Schluss mit einem gelungenen Heber nach Salemovic-Querpass erfolgreich zum 3:0 ab.

Landsberg: Heiland – Süli (46. Wochnik), Hauke, Knechtel, Nichelmann – Storhas (55. Spreitzer), Krötz, Sanktjohanser – Strohhofer, Fülla (81. Stahl), Salemovic.

Kaufbeuren: Grund – Richter, Kleiner, Schmidbauer A., Schmidbauer J – Unglert – Greif, Göttle (77. Gohlke), Kares, Kessler (26. Hegen) – Sontheimer.

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