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Landsberg

15.03.2019

Play-offs: HCL-Spieler verlieren die Partie und die Nerven

Der HC Landsberg hat das Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft mit 2:4 gegen den TEV Miesbach verloren. Robin Maag ( #15) und seine Mitspieler, darunter Torhüter Christoph Schedlbauer, hatten mit dem Ex-Landsberger Bobby Slavicek (#91) viel Mühe. Er war an drei Toren beteiligt.
Bild: Thorsten Jordan

Landsberg unterliegt im ersten Halbfinalspiel um die bayerische Meisterschaft gegen Miesbach. Nach der Schlusssirene geht es rund.

Der HC Landsberg hat das erste Spiel im Halbfinale um die bayerische Meisterschaft gegen den TEV Miesbach mit 2:4 verloren und steht damit schon mit dem Rücken zur Wand. Der Sieger wird in drei Spielen ermittelt und zieht ins Finale ein. Gewinnt Miesbach auch sein Heimspiel am Sonntag, ist die Saison für den HCL beendet. Am Ende des ersten Duells gab es sogar eine Massenschlägerei.

Landsberg erwischte vor 800 Zuschauern alles andere als einen guten Start in die Partie. Schon nach vier Minuten musste Robin Maag wegen Hakens (Blockieren des Gegners mit dem Schläger) vom Eis. Nur wenige Sekunden darauf folgte ihm Sven Curmann nach einem Ellbogencheck auf die Strafbank. Wiederum nur wenige Sekunden dauerte es, und Miesbach nutzte die doppelte Überzahl eiskalt aus. Ausgerechnet Bobby Slavicek, der vergangenes Jahr noch in Landsberg gespielt hatte, besorgte das 1:0 für die Gäste (5.). Er stand zentral vor dem Tor und ließ Landsbergs Torwart Christoph Schedlbauer keine Chance. Die Fans waren geschockt. Erst war es so ruhig, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können, und dann machten die etwa 40 mitgereisten Miesbacher Stimmung.

Kuriose Parallelen zwischen den Toren

Lange konnten sich die Gästefans allerdings nicht über die Führung ihrer Mannschaft freuen. Kurios, wie sich die Szene vor Miesbachs Führung und vor dem Landsberger Ausgleich durch Thomas Fischer ähnelten (11.). Diesmal mussten zwei Miesbacher auf die Strafbank: Felix Feuerreiter wegen Beinstellens und Stefan Mechel wegen Hakens. Wieder ging es sehr schnell, bis das Tor in doppelter Überzahl durch Fischer fiel. Pech hatte der HCL in der 16. Minute, als der Miesbacher Goalie gerade noch verhindern konnte, dass der Puck die Torlinie überquert.

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30 Bilder
Der HC Landsberg ist noch nicht im Playoff-Modus
Bild: Thorsten Jordan

Das zweite Drittel gehörte dann eindeutig Miesbach. Die Riverkings waren zu Beginn mit dem Kopf scheinbar noch in der Kabine. Die Gäste erspielten sich Chance um Chance. Folgerichtig gingen sie durch Feuerreiter mit 2:1 in Führung. An der Vorbereitung war auch Slavicek beteiligt. Überraschend gelang Daniel Menge fast im Gegenzug (25. Minute) die prompte Antwort. Es war Landsbergs erste gute Szene im Mitteldrittel. Die Miesbacher beeindruckte das allerdings wenig, sie erspielten sich weitere Chancen und erzielten durch Athanassios Fissekis die erneute Führung in der 31. Minute. Auch diesmal war Slavicek wieder als Vorbereiter beteiligt. Am Ende des Drittels hätten sich die Riverkings auch nicht beschweren brauchen, wenn sie fünf oder sechs Gegentore kassiert hätten, angesichts der Chancen, die Miesbach liegen ließ.

Massenschlägerei nach dem Ende

Im letzten Drittel spielten die Riverkings zwar couragiert, waren aber letztlich im Abschluss nicht gefährlich genug. Miesbachs Stephan Stiebinger traf quasi mit der Schlusssirene zum Endstand von 2:4. Ob das Tor zählt, war zunächst unklar. Auf der Anzeigetafel wurde der Spielstand nicht geändert. Die Schiedsrichter hatten ganz andere Probleme. Direkt nach Spielende lieferten sich die Spieler eine Massenschlägerei. Alle Beteiligten verschwanden in den Kabinen. Nachträglich gaben die Schiedsrichter das Tor und verteilten jeweils eine Zwei-Minuten-Strafe pro Team.

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