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Floorball

23.02.2015

Red Hocks nutzen die Gunst der Stunde

Der Ball ist drin: Maximilian Falkenberger (links) traf gegen Hamburg vier Mal und wurde auch zum besten Spieler der Red Hocks gewählt.
Bild: Thorsten Jordan

Kaufering tut sich gegen Hamburg lange schwer. Erst im letzten Drittel fällt die Entscheidung

Nach sieben Niederlagen in Folge haben dieRed Hocks Kaufering ihre Durststrecke in der 1. Bundesliga zu Hause beendet. Mit 10:6 setzte sich das Team des Trainerduos Huber/Schorer gegen die Piranhhas Hamburg durch und hat sich damit wieder auf einen Play-off-Platz geschoben.

Es war ein hart erkämpfter – und am Ende auch etwas glücklicher Sieg für die Kauferinger. Die vielleicht spielentscheidende Szene spielte sich Ende des zweiten Drittels ab. Bei einem Kauferinger Angriff verletzte sich der Hamburger Torwart. Zwar hielt er bis zur zweiten Pause noch durch, doch dann war die Partie für ihn gelaufen.

Da die Gäste keinen zweiten Keeper dabei hatten, musste sich ein Spieler umziehen. Verteidiger Michael Potschin stellte sich zwischen die Pfosten, aber ihm fehlte zur Erfahrung auch das nötige Glück. Bis zum Torwartwechsel der Hamburger war es ein Spiel auf Augenhöhe – es ging auch mit einem 5:5-Unentschieden in das letzte Drittel. In diesen letzten 20 Minuten nutzten allerdings die Kauferinger die Gunst der Stunde und schossen sich aus dem Tief heraus.

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Für Red-Hocks-Fans unter den gut 300 Zuschauern war dieses Spiel ein Wechselbad der Gefühle: Nach nur 38 Sekunden kassierte Rudolf Haidu, der wieder im Kauferinger Tor stand, das 0:1 und in der 7. erhöhten die Piranhhas auch noch auf 2:0. Bis dahin waren die Kauferinger im Angriff zu harmlos, doch jetzt musste man angreifen und bereits in der 10. verkürzte Marco Tobisch auf 1:2. „Jetzt geht’s los“, skandierten die Fans – der Ausgleich fiel in der 14. durch Martin Joscak. Jetzt nahm das Spiel Fahrt auf mit Chancen auf beiden Seiten, doch es blieb beim 2:2 zur ersten Pause.

In doppelter Überzahl startete Kaufering und zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe fiel das 3:2 durch Michal Hanic, dem ließen die Gastgeber das 4:2 folgen (26.), diesmal war Maximilian Falkenberger der Torschütze. Der Knoten schien bei Kaufering geplatzt zu sein, doch weit gefehlt, denn innerhalb einer Minute erzielte Hamburg mit einem Doppelschlag den Ausgleich und legte dann auch noch auf 5:4 vor. Kaufering steckte nicht auf, diesmal war es Julian Rüger, der für das 5:5 sorgte. Beide Teams drückten auf die erneute Führung, wobei Hamburg einige Hochkaräter verschenkte. Bei einem Kauferinger Angriff kam es dann zu dem folgenschweren Zusammenstoß für den Hamburger Keeper, wobei dabei kein Foul im Spiel war.

Im letzten Abschnitt musste sich Kaufering erst mal finden und kassierte gleich nach einem Freischlag durch Falkenberger das 6:5. Ein unglückliches Eigentor sorgte für die 7:5-Führung der Kauferinger, ehe Hamburg einen Penalty zum 6:7 verwandelte. Die Gäste suchten weiter im Angriff ihr Heil, doch spätestens bei Haidu war Endstation.

Auf der anderen Seite hatten die Kauferinger nun das Glück, das ihnen lange fehlte, das sie sich aber auch wieder hart erarbeiteten. Erneut Maximilian Falkenberger mit den Treffern drei und vier sowie Dominic Hanic stellten auf den 10:6-Endstand.

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