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20.07.2015

Revanche ist misslungen

Den X-Press schmerzt aber nicht nur die Niederlage

Es hat nicht gereicht für den Landsberg X-Press: In Fürstenfeldbruck musste sich die Mannschaft von Martin Hintermayr mit 20:44 geschlagen geben. Damit dürfte es wohl beim vierten Platz im Endklassement bleiben. Außer die Landsberger gewinnen am nächsten Wochenende gegen Spitzenreiter Neu-Ulm, der in Straubing seine erste Niederlage hinnehmen musste, und die Straubinger wiederum unterliegen Fürstenfeldbruck, dann hätten es die Landsberger am letzten Spieltag (1. August) selbst in der Hand, denn da sind die Straubinger in Landsberg zu Gast.

Zuversichtlich waren die Landsberger nach Bruck gefahren. Doch nach dem ersten Viertel war die Zuversicht dahin: Mit 21:0 gingen die Gastgeber gleich mal in Führung. „Wir kamen mit dem Laufspiel einfach nicht zurecht“, beschreibt Knut Dins, Vorsitzender des X-Press diesen ersten Spielabschnitt. Anschließend hielten die Landsberger gut dagegen, konnten auch immer wieder verkürzen und zur Halbzeit (24:14) kehrte der Optimismus ins Landsberger Lager zurück.

Doch die Gastgeber behielten die Nerven und zogen zu Beginn der zweiten Hälfte auf 31:14 davon. Gerade als sich die Landsberger wieder an die Brucker Endzone herangearbeitet hatten, landete ein Pass beim Gastgeber – Fürstenfeldbruck nutzte dies zum 38:14. Noch mal kam der X-Press auf 20:38 heran, aber das war es, vor allem, da nun Quarterback Brandon Watkins verletzt ausschied – seine Aufgabe übernahmen Antonio Harris und Christian Raphael. „Wir hoffen, dass es bei Brandon nur eine Zerrung ist“, sagt Dins im Hinblick auf die letzten beiden noch ausstehenden Spiele. Genaueres wird man aber erst im Laufe der Woche erfahren.

Ein letzter Touchdown gelang den Gastgebern noch zum 44:20 – und wieder war eine Niederlage deutlicher ausgefallen, als es der Spielverlauf war. Insgesamt aber, räumt Dins ein, war Fürstenfeldbruck gestern auch einfach die stärkere Mannschaft. (mm)

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