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Hofstetten

14.09.2019

Schafft Hofstetten die nächste Überraschung?

Vergangene Woche besiegte Hofstetten (weiße Trikots) den selbst ernannten Titelanwärter Schwabhausen. Unser Bild stammt vom Duell vor einem Jahr.
Bild: Leitenstorfer

Der FC Hofstetten muss im Spiel der Woche nach Issing zum Derby. Der Trainer der Gäste traut sich keine Prognose zu.

In der Fairnesstabelle hat man diese beiden Mannschaften in der Vergangenheit vergeblich oben gesucht. In dieser Saison steht in der A-Klasse 7 der FC Issing aber ganz oben und der Gegner aus Hofstetten immerhin auf Platz 3. In der Liga läuft es für Issing (10 Punkte) bisher sehr gut und man liegt noch ungeschlagen auf Platz vier. Der Gast aus Hofstetten (3) hat nach einem Katastrophenstart mit vier Niederlagen am vergangenen Wochenende gegen Schwabhausen den ersten Dreier einfahren können. Wer entscheidet das Derby im Spiel der Woche für sich? Anpfiff in Issing am Sonntag ist um 15 Uhr.

Der Co-Trainer steht an der Seitenlinie

Wegen urlaubsbedingter Abwesenheit von Issings Coach Fredi Gruber übernimmt Co-Trainer Jürgen Mayr dessen Aufgaben. Dabei ist der 42-Jährige kein Unbekannter im Landkreis, hat er doch selber schon Reichling und Erpfting trainiert. „Ich war vorher hier schon Torwarttrainer und bin seit dieser Saison auch noch Co-Trainer. Und da ist es selbstverständlich, dass ich einspringe, wenn Fredi mal fehlt“, so Jürgen Mayr zur derzeitigen Situation. Mit der Vorbereitung und dem bisherigen Verlauf sei man sehr zufrieden.

Und zur Führung in der Fairnesstabelle sagt der Co-Trainer des FCI: „Ich glaube, wir waren noch nie da oben. Die Mannschaft ist aber inzwischen gereift. Wir haben einen tollen Teamgeist und eine gute Mischung im Kader“. Darin sieht der gelernte Industriemechaniker auch die Gründe für den derzeit guten Lauf. Beim Derby gegen Hofstetten hat Mayr allerdings einen kleineren Kader zur Verfügung.

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Der Toptorjäger fehlt

Neben einigen Verletzten muss er auch auf Top-Torjäger Tobias Vief verzichten, der sich ebenfalls im Urlaub befindet. „Wir haben inzwischen aber einen breiten Kader und werden deshalb auch eine schlagkräftige Truppe haben“, sieht Mayr keine Gründe für Ausreden. Er weiß um die Kampfstärke von Hofstetten. Ziel ist es aber, die Serie zu halten, möglichst mit einem Sieg.

Gar nicht so unzufrieden ist Hofstettens Spielertrainer Mike Echter mit dem bisherigen Auftreten seiner Mannschaft. „Wir waren nicht schlechter als unsere Gegner. Aber die waren einfach cleverer, und haben dann zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht“, so der 31-jährige Industriekaufmann. Gegen Schwabhausen wurde das Team dann „endlich mal für den Einsatz belohnt“, fügt er an.

Nach einer guten Leistung folgt ein Grottenkick

Sehr zufrieden ist der FCH-Coach mit Tobias Pichlmayer. Der kommt aus der eigenen Jugend und hat bisher fünf der acht Hofstettener Tore erzielt. „Der Tobias passt klasse in das Team und steht halt an der richtigen Stelle“, so Echter, der in Pichlmayer großes Potenzial sieht. Arbeiten möchte der Spielertrainer an der Konstanz seiner Mannschaft und meint dazu, „einem guten Auftritt folgt zu oft ein Grottenkick. Aber das liegt auch noch an der Unerfahrenheit einiger junger Spieler, die manchmal einfach zu viel wollen. Und das geht halt schief“. Dem morgigen Spiel sieht Mike Echter mit Freude entgegen. Er möchte jedes Derby gewinnen. Einen Tipp kann er aber nicht abgeben, weil seine Mannschaft „eine Wundertüte“ sei. (mube)

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