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Scheuring

09.01.2019

Scheuringer Schützen haben den Meistertitel im Visier

Zwei Wettkämpfe müssen die Luftpistolenschützen von Edelweiß Scheuring noch absolvieren – einen Sieg brauchen sie, um sich den Titel in den 2. Bundesliga Süd zu holen. Und mit diesem wären sie erneut bei den Aufstiegskämpfen zur 1. Bundesliga dabei.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Dem Team von Edelweiß Scheuring fehlt nur mehr ein Sieg zum Gesamtsieg in der 2. Bundesliga. Läuft alles nach Plan, steht für die Schützen Ende Januar noch ein Höhepunkt an.

Dass auch die Scheuringer Pistolenschützen in der 2. Bundesliga nicht unschlagbar sind, hat das 2:3 an den eigenen Ständen gegen Unteriglbach gezeigt. Trotzdem ist die Erwartungshaltung vor dem letzten Wettkampftag am Sonntag ganz eindeutig: Die Lechrainer krönen in Garching eine tolle Saison mit dem Meisterstück und der Teilnahme an den Aufstiegskämpfen zur 1. Bundesliga Ende Januar. Dazu reicht bereits ein Sieg gegen Steinberg oder den Vorletzten HSG Erlangen.

Der schwierigere Gegner ist sicherlich Steinberg. Die Oberpfälzer setzen – wie Scheuring – nur auf Kräfte aus dem eigenen Verein oder dem nahen Umfeld, und sind damit mit Rang sechs und 10:8 Zählern auch nicht schlecht gefahren. Vom bislang erzielten Ringschnitt liegen die Lechrainer überall vorne, am deutlichsten Mannschaftsführer Sebastian Heinisch auf Position fünf. Den größten Widerstand muss Oliver Balg (374,00) in der Spitzenpartie gegen Stefan Kupillas (371,67) erwarten.

Die Meisterschaft ist nur noch Formsache

Auch gegen die HSG Erlangen trifft die Scheuringer Nummer eins mit Matthias Nolte (373,56) auf einen nahezu gleichwertigen Rivalen. Besonders auf den hinteren Positionen hat der Spitzenreiter gegenüber dem Drittletzten aber wesentlich mehr zu bieten. Erlangen (4:14) hat auch in dieser Saison alle Hände voll zu tun, um den Klassenerhalt vor dem Schlussduo Dynamit Fürth II (2:16) und Garching (2:16) zu schaffen.

Damit stehen in beiden Partien die Vorzeichen für das Scheuringer Pistolenquintett bereits in Normalform auf Sieg – und auf Meisterschaft. Das kann sich der Tabellenführer einfach nicht mehr nehmen lassen. An der Aufstellung hat sich laut offizieller Setzliste gegenüber dem letzten Wettkampftag nichts geändert. Die Meisterschaft ins Visier nehmen Oliver Balg, David Probst, Thomas Ranzinger, Phlipp Ranzinger und Sebastian Heinisch.

Raisting hat keinen Druck mehr

Ohne jeden Druck tritt Raisting die letzte Reise nach Unteriglbach im Landkreis Passau an. Der Aufsteiger aus dem Gau Ammersee hat mit Rang sieben längst bewiesen, dass ihm ein Platz in der 2. Bundesliga zusteht. Zum Abschluss trifft er auf zwei Teams, die ebenfalls mit 10:8 Zählern im Mittelfeld liegen, vom Ringschnitt her aber insgesamt etwas mehr zu bieten haben.

Vor allem Unteriglbach befand sich zuletzt in Bombenform und brachte sogar Scheuring die erste Saisonniederlage bei, gilt insgesamt aber als etwas launisch. Die besseren Aussichten, mit einem Sieg die erste Saison in der 2. Bundesliga abzuschließen – und damit auch mit einem positiven Punktestand – bestehen gegen Rettenberg. In guter Form müsste da etwas zu holen sein.

Auch bei der SG bleibt es bei der bisherigen Positionsvergabe mit Thomas Flakus auf der Eins sowie Philipp Mößmer, Dirk Munker, Ulrich Kranz und Helmut Weichart auf den folgenden Rängen.

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