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Luftgewehr

04.01.2019

Schicksalstag für die FSG Dießen

Ob im Schützenheim der FSG Dießen auch in der kommenden Saison Wettkämpfe in der 2. Bundesliga ausgetragen werden, entscheidet sich am Sonntag. Dann geht es für das Luftgewehr-Team am letzten Wettkampftag in München um den Klassenerhalt.

Am Sonntag entscheidet sich, ob Dießen auch nächste Saison in der 2. Bundesliga antreten darf. So stehen die Chancen für den Klassenerhalt

Die Stunde der Wahrheit naht. Am Sonntag entscheidet sich beim letzten Wettkampftag, ob das Luftgewehrteam der FSG Dießen in der 2. Bundesliga bleibt oder ob es nach einem einjährigen Gastspiel wieder zurück in die Bayernliga geht. Möglich ist beides. Ein Krimi wird es für die junge Ammerseetruppe auf jeden Fall.

Wer muss zusammen mit dem immer noch punktlosen Schlusslicht Buch am Buchrain die Liga verlassen? Da Burglauer (8:10) gegen Buch sein Punktekonto vermutlich aufstocken dürfte, wird es wohl Zaitzkofen, Dießen oder Obing erwischen. Alle drei Kandidaten gehen mit 6:12 Mannschaftspunkten in die letzten Partien. Eventuell muss sogar die Anzahl an Einzelpunkten entscheiden.

Hier besitzen Zaitzkofen (21:24) und Dießen (20:25) gegenüber Obing (18:27) im Moment noch einen kleinen Vorteil. Aber der Vorletzte hat wie Burglauer gute Aussichten, gegen Buch am Buchrain wichtige Zähler zu holen. Dagegen warten auf Zaitzkofen gegen Spitzenreiter Kastl und den Dritten Plattling zwei Aufstiegsanwärter, die sich wohl keine Blöße geben werden.

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Auch Dießen trifft beim Finale auf der Anlage von Der Bund München gegen Luckenpaint und Pe-tersaurach II auf zwei deutlich bessergestellte Mannschaften mit positivem Punktestand. Im gerade mal rund 150 Einwohner zählenden Luckenpaint im Landkreis Regensburg hat sich ein Sammelpunkt für junge und treffsichere Schützinnen entwickelt. Dazu zählt als Nummer eins auch die Schweizerin Muriel Züger. Die Eidgenössin war an den zwei Wettkampftagen zuletzt allerdings nicht mehr mit von der Partie.

Luckenpaint schaffte ein Jahr vor der FSG den Sprung in die 2. Bundesliga und konnte sich dort auf Rang acht auch behaupten. In dieser Saison läuft es mit derzeit 10:8 Punkten auf Platz sechs sogar noch besser. Petersaurach zählt seit Längerem zu den deutschen Schützenhochburgen. Sogar die zweite Garnitur wurde im Vorjahr noch Vizemeister in der 2. Bundesliga. Auch diesmal zählt sie mit 12:6 Zählern zur Spitzengruppe. Zuletzt haben die Mittelfranken aus ihrem großen Topf an Klassekräften Verena Schmidt aus dem Hut gezaubert, die mit 393 und 394 Ringen mannschaftsintern sofort Position eins eroberte.

Doch Bangemachen darf für die FSG Dießen nicht zählen. Es gilt auf die eigenen Stärken zu vertrauen. Und die sind vorhanden. Bei guter Form und endlich auch mal mit dem nötigen Quäntchen Glück ist gegen beide Gegner auf allen Positionen etwas drin.

Maximilian Ulbrich sollte in den Spitzenpartien in der zuletzt gezeigten Hochform für Erfolge gut sein. Lisa Zirfaß und Stephan Sanktjohanser ist zu wünschen, dass sie auf den Positionen zwei und drei zu ihren Vorstellungen in der Anfangsphase der Saison zurückfinden. Dann müsste auch da was laufen.

Gleiches gilt für Johannes Ulbrich, wenn er an seine Spitzenwerte von 390 Ringen herankommt. Auf Position fünf liegt Eva Maria Stainer ebenfalls auf Augenhöhe mit ihren voraussichtlichen Gegnern. Mit einem Sieg wäre wohl schon viel erreicht. Bei zwei Erfolgen sollten die Gläser für ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga auf jeden Fall klingen.

Ohne Erfolg kommt es dagegen für die Schützlinge von Lissi Stainer bestenfalls zu einer Zitterparty mit Zaitzkofen um die bessere Anzahl an Einzelpunkten. Und da kann dann jedes gewonnene Duell in den letzten zwei Begegnungen von großer Bedeutung sein.

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