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Kreisklasse 4

09.10.2017

Spielabbruch in Landsberg

Michael Bugdoll

Schiri fühlte sich bedroht. Sportgericht muss entscheiden

Zu einem Spielabbruch kam es erneut im 3C-Sportpark, diesmal aber nicht wegen einer Verletzung: Der Schiedsrichter fühlte sich bedroht und brach deshalb die Partie in der Pause ab. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:0 für den FC Weil, Landsberg war nach einer Roten Karte bereits in Unterzahl.

Michael Bugdoll, Trainer der zweiten Mannschaft des TSV Landsberg, erklärte, dass es einige zweifelhafte Entscheidungen des Unparteiischen gegeben habe. Als dieser zur Kabine ging, so Bugdoll, habe ein Spieler des TSV Landsberg gegenüber dem Schiedsrichter Michael Schmid eine Aussage gemacht, die der Schiedsrichter als Bedrohung auslegte. Bugdoll habe mit dem Spieler gesprochen und seiner Meinung nach hat es sich um ein Missverständnis gehandelt, denn „der Spieler ist Ausländer“, so Michael Bugdoll. Der Trainer des TSV schildert den Vorfall so: Der Spieler, so habe ihm dieser versichert, habe zum Schiri gesagt: „Du darfst nicht mehr unsere Spiele pfeifen“, der Schiri habe aber verstanden „Du pfeifst nie wieder“ und das als Bedrohung aufgefasst.

Schiedsrichter Michael Schmid wollte sich gestern gegenüber dem Landsberger Tagblatt zu dem Vorfall nicht äußern, hier müsse das Sportgericht entscheiden. (mm)

Aber es gab auch ein Top-Spiel: Die Partie Eching gegen Bernbeu-ren verdiente sich über 90 Minuten dieses Prädikat. Echings Trainer Andreas Ufer war nach dem Schlusspfiff trotz der unnötigen Niederlage stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben heute die beste Saisonleistung gezeigt, nur eben die Chancen nicht verwertet.“

Von Beginn an waren beide Mannschaften auf den Führungstreffer aus. Nach nur fünf Minuten verfehlte Böbing nur knapp das Tor.

Fast im Gegenzug fiel das 1:0 für Schwabhausen durch Kurtulus, nachdem Böbings Abwehr nicht gut aussah. Im weiteren Verlauf wurden die Gäste stärker und hatten nach 20 Minuten die Chance zum 2:0, doch der Abschluss war zu ungenau. Dafür nutzte die Heimelf die erste wirklich rausgespielte Möglichkeit zum Ausgleich.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war Schwabhausen gleich am Drücker, vergab aber zwei gute Chancen zur Führung. Der SC Böbing war da effektiver und ging mit 2:1 in Führung. Jetzt setzte Schwabhausen alles auf eine Karte und markierte den hochverdienten Ausgleich zum 2:2 durch Niedermeier. Weitere Chancen zur Führung konnte die DJK nicht mehr verwerten und musste sich am Ende mit einem Punkt zufriedengeben. (chyl)

Tore: 0:1 Kurtulus (7.), 1:1 Gretschmann (32.), 2:1 Gretschmann (55.), 2:2 Niedermeier (79.)

Meist rannte der FSV an, und die Gäste versuchten aus einer sicheren Abwehr heraus ihr Glück. Im ersten Spielabschnitt war es ein leichtsinniger Fehler in der Vorwärtsbewegung des FSV, der die Gästeführung brachte.

Nach dem Wechsel war nun mehr und mehr der FSV am Drücker und wollte den Ausgleich erzwingen. Auch nach einem weiteren Treffer steckte die Ufer-Truppe nicht auf. Nach dem Anschlusstreffer per Foulelfmeter warf der Gastgeber nun alles nach vorn und hätte am Ende ein Remis mehr als verdient gehabt. (tosch)

Tore: 0:1 Kelz (27.), 0:2 Kelz (66.), 1:2 Schmid (73.)

Die Anfangsphase der Partie gestaltete sich ausgeglichen. Die Hausherren aus Kinsau starteten gut, mussten allerdings verletzungsbedingt die ohnehin schon ersatzgeschwächte Innenverteidigung umstellen.

Nun übernahm Fuchstal die Partie, doch bis zur Halbzeit blieb es bei einem 0:0. Nach dem Seitenwechsel war Fuchstal weiterhin spielbestimmend und nutzte seine Chancen, Kinsau hingegen fehlte nach vorne die Durchschlagskraft. (thf)

Tore: 0:1 Kees (52.), 0:2 Koc (82.)

Die Hausherren begannen druckvoll, konnten aber ihre Feldüberlegenheit in den ersten 20 Minuten nicht in Tore ummünzen. Die Gäste gestalteten im Anschluss die Partie ausgeglichen. Im zweiten Abschnitt konzentrierte sich Schongau überwiegend auf die Defensive, Scheuring fand allerdings keine Lösung gegen das Schongauer Abwehrbollwerk. Aus Sicht des FC Scheuring hat man in dieser Partie klar zwei wichtige Punkte liegengelassen. (jüsch)

Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, doch in der 63. Minute gelang Raisting der glückliche Siegtreffer. In der ersten Halbzeit hatte Unterdießen zwei gute Chancen, konnte diese aber nicht verwerten. Stattdessen gelang Raisting nach einem Freistoß aus einem Tumult vor dem Unterdießener Tor der entscheidende Treffer.

Zwar versuchte der SVU, doch noch zumindest einen Punkt zu sichern, doch wirklich gefährlich wurde die Zimmermann-Elf nicht mehr und so blieb es bei der knappen Niederlage. (lt)

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