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Fußball-Landesliga

17.08.2011

Spitzenspiel für den TSV

Sie freuen sich mit ihren Teamkollegen derzeit über Platz eins: Muriz Salemovic (links) und Sebastian Bonfert.
Bild: Foto: Thorsten Jordan

Heute geht es für Landsberg zum Zweiten Aichach

Landsberg Der TSV Landsberg ist das Team der Stunde der Fußball-Landesliga. Mit einem Unentschieden und drei Siegen im Rücken geht es für den Tabellenführer heute zum Spitzenspiel nach Aichach. Ab 18.30 Uhr kommt es auf dem BCA–Platz zum Kräftemessen zwischen dem Zweiten und dem Ersten.

Nach dem 3:0-Derbyerfolg über Schwabmünchen und den drei vom Sportgericht zugesprochenen Punkten aus dem Pullach-Spiel ist der TSV Landsberg oben angekommen. Für Spielertrainer Sven Kresin ist dies aber nach eigenen Worten nur eine Momentaufnahme: „Für jeden Landsberger ist das eine tolle Sache, sich die aktuelle Tabelle auszuschneiden und an die Pinnwand zu hängen. Wenn wir nach dem 33. Spieltag auch noch da stehen – dann ist es eine Spitzenmannschaft. Dazu bedarf es aber Konstanz.“

Enges Verfolgerfeld unter den ersten acht

Spitzenspiel für den TSV

Freilich ist die Saison noch jung und das Spitzenfeld nach sechs Spieltagen noch recht eng beisammen: Der Zweitplatzierte Aichach und der Dritte Augsburg haben mit zwölf Punkten einen Zähler weniger als der TSV. Pipinsried liegt auf Rang vier mit elf Punkten und dahinter, bis zum achten Platz, haben alle Vereine neun Zähler. Aber Landsberg stellt mit zwölf Toren eine der stärksten Angriffsreihen der Ligen, genauso wie Aichach. Allerdings hat der BCA auch die sicherste Defensive und kassierte in sechs Spielen nur fünf Gegentreffer. Anders als der TSV, der schon zehn Tore hinnehmen musste.

Der Derbysieg gegen Schwabmünchen war das erste reguläre Spiel ohne Gegentor. Dennoch brachten die Gäste die TSV-Defensive ein ums andere Mal in Bedrängnis. „Brenzlige Situation kann man einfach nicht verhindern. Das ist bei jedem Verein so“, sagt Trainer Sven Kresin. Auf der anderen Seite profitierte man von zwei Abwehrschnitzern der Gäste, als Muriz Salemovic einen Ball im Mittelfeld abfing und Sebastian Bonfert in Szene setzte, der das zwischenzeitliche 2:0 markierte und später klärte Schwabmünchens Defensive direkt vor die Füße von Stefan Strohhofer, der sich mit dem 3:0 bedankte.

„Aufgrund der zweiten Halbzeit ging das Ergebnis in Ordnung“, befindet Kresin, der Schwabmünchen trotz der aktuellen Tabellensituation zu den stärksten Teams der Liga zählt: „Es werden nicht viele gegen Schwabmünchen gewinnen“. Enttäuscht zeigt sich der Spielertrainer über den geringen Zuspruch der Landsberger Fußballfans. Unter den 200 Besuchern am Samstag waren auch viele mitgereiste Schlachtenbummler aus Schwabmünchen. „Das ist gravierend, wenn wir als Dritter gegen Schwabmünchen spielen. Jetzt sind wir Erster, und wenn wir in Aichach punkten, dann hoffe ich, dass am Samstag gegen Eching mehr kommen.“ Allerdings wird der heutige Gegner dem TSV alles abverlangen. „Das ist ein harter Brocken, Aichach ist in dieser Liga das spielbestimmende Team“, sagt Kresin über den BCA, der über viele namhafte und erfahrene Neuzugänge verfügt.

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