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Landsberg

16.05.2019

TSV Landsberg bedient sich beim nächsten Gegner

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Noch spielt Manuel Wolf für die Spielvereinigung Kaufbeuren. In der kommenden Saison trägt er das Trikot des TSV Landsberg.
Bild: TSV Landsberg

Eine Partie mit Brisanz: Das letzte Saisonspiel findet unter besonderen Vorzeichen statt. Der TSV meldet zudem vier Neuzugänge für die Bayernliga-Saison.

Am Samstag muss der TSV Landsberg zum letzten Mal in dieser Saison in der Landesliga ran. Für den Aufsteiger in die Bayernliga geht es zum 16. der Tabelle nach Kaufbeuren und genau dort spielen zwei Akteure, die in der kommenden Saison das Dress der Landsberger überstreifen werden: Manuel Wolf (22 Jahre) und Julian Sachs (19).

Beide haben schon beim VfL Kaufering gespielt

Beide Verteidiger sind im Landkreis keine Unbekannten. Wolf lebt in Hurlach und hatte vor seinem Wechsel ins Ostallgäu für den VfL Kaufering unter anderem in der Bezirksliga 28 Partien bestritten. Auch in Kaufbeuren gehört er zum Stammpersonal mit 20 Einsätzen. Julian Sachs aus Schongau ist ebenfalls vor seiner Zeit im Ostallgäu für Kaufering aufgelaufen. Er kickte zwei Saisons für die U 19 des Vereins.

„Es sind junge Spieler, die sicher noch dazulernen müssen, wir sind aber von ihren Qualitäten überzeugt“, sagt Arek Wochnik, sportlicher Leiter des TSV Landsberg. Die Verpflichtungen seien auch mit Blick auf den anstehenden Umbruch im Kader zu sehen. Die Abwehrspieler Janis Danke und David Anzenhofer verlassen den Verein und Alexander Buschel (32) sei auch nicht mehr der Jüngste, deswegen bestehe Handlungsbedarf bei den Verteidigern. Es soll auch noch ein weiterer Verteidiger verpflichtet werden. „Wir führen gute Gespräche, die weit fortgeschritten sind, und können zeitnah weitere Neuzugänge vermelden“, sagt der sportliche Leiter. Verpflichtet werden sollen zudem auch noch ein Mann fürs Zentrum, ein Stürmer und eventuell noch ein Außenverteidiger.

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Der TSV hätte zwei Spieler gerne vergangene Saison schon verpflichtet

Julian Sachs hätte der TSV gerne schon im vergangenen Jahr verpflichtet, was aber nicht zustande kam, wie Wochnik berichtet. Ebenso war es bei Philipp Vedder, der nun auch an den Lech wechselt. Der Schongauer (21), der in Peiting lebt, steht noch bei Kottern in der Bayernliga unter Vertrag, hat diese Saison aber nur acht Spiele gemacht, weil er in der Rückrunde verletzt gewesen war. Vedder kann sowohl als Außenverteidiger als auch im Mittelfeld eingesetzt werden.

Eine Verbindung zum VfL Kaufering gibt es auch bei der vierten Personalie. Der Windacher Sören Göbel (19) wechselt von dort zum künftigen Bayernligisten und spielt damit nächste Saison zwei Ligen höher. Wochnik ist aber zuversichtlich, dass er – der im Mittelfeld und Sturm aufgestellt werden kann – eine Bereicherung darstellt und den Schritt schaffen kann. „Er ist ein Spieler, der technisch versiert, dribbelstark und schnell ist.“ Göbel hat in 26 Partien in der Bezirksliga elf Treffer für Kaufering erzielt.

Noch keine Entscheidung bei Muriz Salemovic

Landsbergs Trainer Muriz Salemovic sagte gegenüber unserer Zeitung kürzlich, dass angesichts der prominenten Abgänge und der höheren Belastung in der Bayernliga die Verpflichtung von insgesamt sieben oder acht Akteuren nötig sei. Wichtig sei zudem, gestandene Fußballer mit Erfahrung in der Regional- oder Bayernliga zu holen, um höherklassig bestehen zu können. Laut dem sportlichen Leiter werden mit solchen Kandidaten derzeit Gespräche geführt. Und was wird aus Spielertrainer Salemovic? Dass er das Traineramt abgibt, hat er dem Verein bereits vor mehr als zwei Monaten mitgeteilt, ob er dem Team aber als Spieler erhalten bleibt, ist unklar. „Dazu gibt es in zwei bis drei Wochen eine Entscheidung“, so Salemovic auf Nachfrage. Noch nichts hat der TSV zu der Frage verraten, wer künftig Trainer sein wird.

Andreas Fülla und Philipp Siegwart fallen verletzt aus

Trotz aller Transferfragen gilt die Aufmerksamkeit nun aber erst einmal der Spielvereinigung Kaufbeuren, die noch um den Klassenerhalt kämpft, allerdings gewinnen müsste und zugleich auf Ausrutscher von zwei der drei Konkurrenten hoffen muss. Für Salemovic zählt aber nur ein Sieg, wie er betont. „Das muss immer das Ziel sein.“

Verzichten muss er in der Partie auf Andreas Fülla (zwei gebrochene Zehen) und Philipp Siegwart (Entzündung im Knie). Damit fehlen zwei Leistungsträger in der Offensive. „Wir haben aber die ganze Saison über gezeigt, dass die Mannschaft in der Lage ist, solche Ausfälle zu kompensieren.“ Wie schon beim Heimspiel gegen Garmisch-Partenkirchen steht Leon Veliu erneut im Tor der Landsberger .

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