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19.07.2010

TSV Landsberg bleibt in der Vorbereitung ungeschlagen

TSV Landsberg gegen TSV Kottern: Das gab es zuletzt 2008 noch in der Bezirksoberliga. Inzwischen ist Kottern aufgestiegen und am Mittwoch, 28. Juli, der Gegner beim ersten Heimspiel der Landsberger in der neuen Saison. Archiv-Foto: Thorsten Jordan
Bild: Thorsten Jordan

Landsberg Mit einem 2:2-Unentschieden bei Schwaben Augsburg endete das letzte Testspiel des TSV Landsberg. Damit ist die Mannschaft von Trainer Jürgen Lugmair in allen Testspielen ungeschlagen geblieben. Doch Lugmair relativiert: "Es waren auch nur unterklassige Mannschaften, da gehe ich schon davon aus, dass wir diese Spiele gewinnen." Am kommenden Sonntag (17 Uhr) beginnt dann die Landesliga-Saison - zum Auftakt sind die Landsberger beim VfB Eichstätt zu Gast.

Insgesamt ist Lugmair mit der Vorbereitung sehr zufrieden. Zwar gab es ein paar Verletzungen, doch zum Auftakt sollten bis auf Arek Wochnik, der noch verletzt, aber auch im Urlaub ist, alle dabei sein. Auch im letzten Testspiel gab es sehr gute Phasen im Landsberger Spiel und so fielen die beiden Gegentore auch erst, nachdem Lugmair umgestellt hatte. "In der Abwehr habe ich versucht von der 4er- auf eine 3er-Kette umzustellen. Das hat nicht geklappt und ich habe zumindest die Erkenntnis, dass dies keine Option ist", so Lugmair. Die beiden Treffer für Landsberg erzielten Stefan Strohhofer und Sebastian Bonfert.

Vor dem ersten Punktrundenspiel charakterisiert Lugmair die Mannschaft und gibt einen Ausblick auf die Liga:

Tor: Markus Obermayer ist klar die Nummer eins. Mit Christian Unterlandstätter und Marc Freier hat Lugmair aber noch zwei Keeper in der Hinterhand, die in den Testspielen bei ihren Einsätzen so gut wie fehlerfrei gehalten haben. "Sollte Obermayer ausfallen, bin ich guten Mutes", so Lugmair.

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Auf einem guten Weg

Abwehr: Hier muss man mit Hannes Müller und Bastian Mayr auf zwei Stützen verzichten. Dies mache sich bemerkbar, doch mit Baris Ayoglu habe man einen guten Ersatz für Mayr und David Riedelbauch hatte auch bereits in der vergangenen Saison die Position von Müller gespielt. "Ich denke, wir haben noch nicht die Qualität von letzter Saison, aber wir haben gute Leute und sind dran", ist Lugmair auch hier zuversichtlich.

Mittelfeld: Im defensiven Mittelfeld sei man sehr gut besetzt, sagt Lugmair. Mit Buschel, Michelini und Korora habe man drei herausragende Spieler: "Das ist ein Bollwerk." Im offensiven Mittelfeld habe sich Kadir Ayoglu gut auf der Position von Andi Rössle eingefunden, zudem sei man im Sturm gut aufgestellt.

Angriff: Sowohl quantitativ als auch qualitativ ist der TSV hier sehr gut besetzt. Mit Fatik Akkulak kam noch ein weiterer Angreifer dazu, sodass sich Lugmair hier keine Sorgen machen muss. "Wir haben bislang mit einer richtigen Spitze und zwei hängenden gespielt und das hat gut geklappt."

Die Liga: Einen klaren Favoriten auszumachen sei schwer. "Eichstätt zählt sicher zu den Mannschaften, die oben mitspielen können", so Lugmair - vorausgesetzt, der VfB kann an die Leistung der vergangenen Punktrunde anknüpfen. Ansonsten sind Burghausen und der FCA schwer einzuschätzen, da hier immer eine Rolle spielen wird, wer aufläuft. Insgesamt glaubt Lugmair, dass sich das Feld eher in zwei Kategorien trennen wird. "Vermutlich wird etwas mehr als die Hälfte oben mitspielen, für die anderen geht es um den Klassenerhalt."

Angesichts der Leistungen in der vergangenen Saison und in den Testspielen geht er davon aus, dass die Landsberger zu der ersten Hälfte zählen werden. (mm)

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