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27.11.2017

TSV verhindert ein Debakel

Handballer sind stark geschwächt

Stark dezimiert mussten die Landsberger Handballer in das Heimspiel gegen Spitzenreiter TuS Fürstenfeldbruck II gehen. Wegen Verletzungen, beruflicher und familiärer Verpflichtungen hatte sich der Kader ziemlich gelichtet. Als dann auch noch Markus Bräutigam nach 5 Minuten wegen einer nicht auskurierten Verletzung wieder runter musste, standen Sofian Marrague nur noch sechs Feldspieler zur Verfügung. Entsprechend deutlich fiel das Ergebnis am Ende aus.

Der erste Treffer gelang den Gastgebern, Bruck glich aus, aber Landsberg schlug zurück (2:2/3.). Bruck brachte seine Klasse ins Spiel, aber die Landsberger Abwehr packte auch in gewohnter Besetzung zu und Daniel Làzlò erwies sich als Siebenmeter-Killer. Zwar war es dann nicht zu verhindern, dass die Gäste den Vorsprung ausbauten (5:9/17.), aber wegziehen ließ man die Gegner nicht. Den Abstand brachte man auch in die Pause (8:12).

Die zweite Hälfte begann mit zwei schnellen Toren der Gäste, Bruck gab jetzt Gas. Doch die Landsberger zeigten Moral und kämpften weiter (12:18/36.). Aber nun forderten die fehlenden Wechselmöglichkeiten immer mehr ihren Tribut. Mitte der zweiten Hälfte hatten die Gäste den Vorsprung ausgebaut (17:27/45.). Das ist nicht ungewöhnlich, haben sie doch gegen besser besetzte Gegner Spiele auch schon mit 20 Toren gewonnen. Aber dazu kam es nicht. Die Landsberger ließen sich nicht entmutigen, erzielten selbst noch fünf Tore und mussten sich dann letztlich mit 22:36 geschlagen geben.

Auch wenn Sofian Marrague keine Niederlage gut findet – diesmal war er voll der Anerkennung für seine Jungs. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so was mal bei einer 14-Tore-Niederlage sagen würde, aber einfach ein großes Kompliment für die Moral und die top Einstellung.“ Jetzt ist erst einmal zwei Wochenenden spielfrei. (lt)

TSV: Làzlò, Juchem, Bräutigam, Giez (1), Hierstetter (3), Piepenburg (4), Giez (8/2), Roth (4/1), Uyar (2),

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