Fazit

29.11.2016

Trübe Aussichten

Quo vadis, TSV Landsberg? Im letzten Spiel des Jahres gab es für die Mannschaft von Trainer Roland Krötz ein 1:1 gegen Kottern.
Bild: Julian Leitenstorfer

Der Trainer sieht ein zu umständliches Spiel seiner Mannschaft. Jetzt ist erst einmal Pause

Als Vorvorletzter geht der TSV Landsberg ins neue Jahr. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den TSV Kottern, einen weiteren Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, überwintert der Fußball-Bayernligist auf einem Relegationsplatz. Ärgerlich: Die direkten Konkurrenten verloren ihre Spiele und Landsberg trennt nur ein Punkt vom rettenden Ufer (Platz 13). Der Blick auf die Tabelle sollte trotzdem keinen Anlass zu überbordender Panik geben. Denn von Platz elf bis 18 befinden sich alle Teams in Abstiegsgefahr und haben derzeit nur sechs Punkte Abstand zueinander.

„Wir hätten uns Weihnachten auch etwas schöner vorgestellt“, sagt Trainer Roland Krötz, der mit seiner Mannschaft nun direkt in die Winterpause gegangen ist und erst am 16. Januar wieder in die Vorbereitung einsteigen wird. „Wir haben einige Spieler, die seit März kaum Pause hatten. Einige brauchen jetzt mal etwas Abstand vom Fußball und müssen physisch einfach mal regenerieren.“ Das Jahr 2016 steht für den Bayernligisten irgendwie unter keinem guten Stern. In der Vorsaison führte man lange die Tabelle an und wurde in einer katastrophalen Rückrunde durchgereicht. Erst in der Relegation hielt man die Klasse. Und auch in der laufenden Spielzeit droht das gleiche Schicksal.

Eigentlich hatte es der Spielplan gut gemeint mit den Landsbergern. Denn zum letzten Spiel in 2016 kam am Samstag mit Kottern ein regelrechter Prügelknabe an den Lech, der neun Spiele auf einen Sieg wartete. Aber stattdessen hatte Landsberg Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Nach etwas mehr als einer halben Stunde traf Manuel Detmar zur schmeichelhaften Führung für den TSV. „Wir hatten anfangs wirklich Glück, dass wir die Null halten“, gesteht Krötz ein. Seine Mannschaft versäumte es dann allerdings, ein zweites Tor nachzulegen. Denn Kottern taumelte nach dem Platzverweis für Mathias Saur (60.). Aber besonders gute Möglichkeiten konnten sich elf Landsberger gegen zehn Kotterner nicht erspielen. „Wir haben uns einfach umständlich verhalten. Wenn wir den Ball hatten, hat der Pass in die Spitze gefehlt“, so der Trainer weiter. Weiterer Knackpunkt: die vielen Fouls.

Eines davon wurde den Landsbergern in der 83. Minute zum Verhängnis. Nach einem Freistoß legte Robin Volland, der Bruder von Nationalspieler Kevin Volland, zurück auf Andreas Hindelang, der zum 1:1 traf. „Dann ist uns einfach die Zeit davongelaufen“, sagt Roland Krötz. Das Remis bedeutete die siebte Punkteteilung im 21. Spiel für den TSV. Laut Spielplan geht es am 4. März für Landsberg nach Bogen – dem nächsten unmittelbaren Konkurrenten, wenn es um den Klassenerhalt geht.

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