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18.07.2010

Über Stock und Stein

Penzing Peter Stallknecht feuerte "seine Fahrer" an: Der Landsberger Triathlet, der heuer wieder auf Hawaii an den Start gehen wird, war in Penzing aber in die Rolle des Betreuers gerutscht: "Das wäre nicht fair, wenn ich als Profi sozusagen hier mitmachen würde", sagt Stallknecht. So feuert er lieber die Teilnehmer an, wenn sich diese auf die Radstrecke machen. Und diese ist etwas ganz Besonderes, der Penzinger Triathlon wurde nämlich heuer als Cross-Triathlon ausgeschrieben. Somit waren statt der Rennräder die Mountainbikes gefragt - für einige Starter doch eine gewisse Umstellung.

Anders hätte sich die Veranstaltung aber gar nicht durchführen lassen, sagt Bürgermeister Johannes Erhard, der auch Vorsitzender der Wasserwacht ist, die den Triathlon organisiert hat. Wolfgang Nitsche hatte hier die Fäden in der Hand und mit seinem Team von der Banane als Verpflegung bis zur Medaille für die Sieger alles organisiert. Dabei war Nitsche nicht unglücklich, das kein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt wurde: "Vor zwei Jahren sind wir doch an unsere Grenzen gestoßen", sagt er. Und knapp 200 Teilnehmer am gestrigen Sonntag können sich gut sehen lassen.

Nach dem Schwimmen im Baggersee wurden diese dann auf die Feldwege quer durch das Gemeindegebiet geschickt. "Ansonsten hätten wir alle Straßen mit Posten sperren müssen, das ist einfach nicht möglich", sagt Johannes Erhard. Nach Unfällen im vergangenen Jahr sind die Auflagen extrem verschärft worden, sodass es nur zwei Möglichkeiten gegeben habe: Entweder ausfallen lassen oder öffentliche Straßen vermeiden. Für das Zweite haben sich die Penzinger entschieden und "bislang gab es keine Klagen", waren sich Birgit Geier und Markus Rojahn, die im Zielbereich mithelfen, einig. Zwar habe eine Nachwuchsläuferin aufgeben müssen, aber "verloren haben wir noch niemanden", so Rojahn mit einem Schmunzeln.

Ganz schnell "den Weg gefunden", hat der 6-jährige Julian Berger. Zum ersten Mal war er in Penzing am Start und auch der jüngste Teilnehmer. Nach dem Schwimmen lag er zwar doch ein Stück zurück, aber bereits auf dem Rad hatte er sich bis auf Platz zwei nach vorne geschoben. Und dass er ein guter Läufer ist, dass "wusste ich", meint der Kicker des FC Penzing - so kam der Jüngste dann auch als Erster ins Ziel.

Insgesamt eine absolut gelungene Veranstaltung, auch wenn es einen Sturz mit Verletzung gab - wobei hier der Fahrer nach Schilderung der Streckenposten selbst Schuld hatte. (mm)

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