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Spiel der Woche

25.05.2019

Unterdießen kämpft um den Klassenerhalt

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Matthias Sporer

Der Gast aus Kinsau darf sich Hoffnungen auf Platz zwei machen

Zwei Mannschaften mit völlig unterschiedlichen Serien treffen am Sonntag im Spiel der Woche aufeinander. Gastgeber Unterdießen (27) ist dabei in einen gefährlichen Abwärtsstrudel geraten, holte man aus den vergangenen acht Spielen gerade mal zwei Punkte. Damit liegt man nur noch einen Punkt vor dem Abstiegsrelegationsplatz, den der SV Fuchstal (26) im Moment innehat.

Anders der SV Kinsau (45): Vor der Saison eher als Abstiegskandidat gehandelt, sind die Kinsauer seit elf Spielen ungeschlagen. Und haben sich damit bis auf den dritten Platz hochgearbeitet, mit noch einer kleinen Chance auf den Aufstiegsrelegationsplatz. Anpfiff in Unterdießen ist um 15 Uhr.

In der Winterpause hatte der SVU zwei bittere Abgänge zu verkraften. Martin Müller wechselte zum FC Penzing und Dominik Bauer legte eine Pause ein. Daran möchte aber Coach Matthias Sporer den Abwärtstrend allein nicht festmachen. „Wir sind in fast keinem Spiel die schlechtere Mannschaft. Aber da trifft halt wieder die alte Regel zu: Wenn Du oben stehst, geht die Kugel rein. Wenn Du unten bist, fällt der Ball vom Innenpfosten wieder raus.“

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An der Qualität der Mannschaft liegt es seiner Meinung nach nicht. Deshalb ist Sporer auch zuversichtlich, den Klassenerhalt zu schaffen: „Wir müssen uns über hartes und fleißiges Training das verlorene Selbstvertrauen wieder zurückholen. Dann holen wir auch noch die nötigen Punkte.“

Den Gegner aus Kinsau sieht Sporer als „dicken Brocken“ mit einer derzeit unglaublichen Stabilität. Er weiß auch um die Gefährlichkeit von Top-Torjäger Andreas Köppl, der es bisher auf 21 Treffer gebracht hat. Trotzdem will er das System nicht umstellen und eine Manndeckung vornehmen. „Köppl müssen wir so in den Griff bekommen.“ Sporer wäre mit einem Punkt zufrieden, über drei würde er sich aber auch nicht beklagen, sagt er mit einem Grinsen.

„Wir wollten in dieser Saison so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Und das ist uns von Anfang an gelungen“, ist Kinsaus Trainer Christopher Resch mit seiner Mannschaft bisher sehr zufrieden.

Dass man nun sogar oben mitspielt, hätten sich seine Spieler verdient. „Die Vorbereitungen waren jeweils gut und alle haben mitgezogen“, sieht Resch, der im vergangenen Sommer das Amt von Thomas Fischer übernommen hat, den Hauptgrund für den Erfolg. Torjäger Andreas Köppl, der den Verein am Ende der Saison in Richtung Raisting verlassen wird, nimmt er dabei als ein Beispiel. „Der Andi hat sich das in dieser Spielzeit durch Disziplin und Fleiß, spiegelbildlich für alle, redlich verdient.“

Deshalb steht nach Reschs Meinung sein Team auch da oben. Die Chance auf den Aufstiegsrelegationsplatz sieht der 36-Jährige realistisch als sehr gering. Er möchte aber den derzeitigen dritten Platz auf jeden Fall verteidigen.

Warum der Gegner aus Unterdießen plötzlich da unten drin hängt, ist für den SVK-Coach auch rätselhaft. „Kinsau hat uns im Hinspiel alles abverlangt und wir haben glücklich 2:0 gewonnen.“

Am Sonntag steht Christopher Resch bis auf Marius Klein der komplette Kader zur Verfügung – deshalb will der Kinsauer Coach auch die drei Punkte mitnehmen. (mube/Archivfotos: leit/jor)

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