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Volleyball
04.03.2020

Die LRV stehen mit dem Rücken zur Wand

Die erste Damenmannschaft der Lechrain Volleys steht nach dem Ausrutscher beim Schlusslicht in der Landesliga mit dem Rücken zur Wand.

Die Damen leisten sich beim Landesliga-Schlusslicht einen Ausrutscher

Die DamenI der Lechrain Volleys hatten sich für die Partie in Friedberg viel vorgenommen – doch es kam ganz anders. Jetzt muss man sogar nach zittern, in der Landesliga nicht noch auf einen direkten Abstiegsplatz zu rutschen.

Beim Schlusslicht Friedberg zählte für die Mannschaft von Trainer Martin Wagner eigentlich nur ein Sieg – doch daraus wurde nichts. Die Gastgeberinnen zeigten sich in ausgezeichneter Verfassung, hatten den Klassenerhalt noch lange nicht abgeschrieben und setzten sich mit 3:1 gegen die Lechrain Volleys durch. Dass dies kein einmaliges Aufbäumen war, zeigten die Friedberger Damen in ihrem zweiten Spiel, da zwangen sie den Spitzenreiter Burgberg in den Tiebreak, luchsten den Gästen damit einen weiteren Punkt ab – und stießen diese auch von der Tabellenspitze.

Für die Lechrain Volleys wird es damit eng, denn mit der Niederlage ist der Relegationsplatz in Gefahr geraten. Den direkten Klassenerhalt kann die Mannschaft von Martin Wagner nicht mehr schaffen, aber jetzt hat man auch noch Friedberg im Nacken. Zwei Spiele stehen noch aus – der Vorsprung der Lechrain Volleys zum Verfolger beträgt nur vier Zähler.

Die Lechrain Volleys erwischten in Friedberg aber auch einen schwachen Tag. Aufschlag, Annahme, Angriff und Abwehr – alles war gezielt trainiert worden, um wieder Routine in den Spielverlauf zu bringen. Gegen Nervosität wurde aber noch keine Trainingsübung erfunden, genau diese bräuchten die Lechrain Volleys. Im ersten Satz agierten die LRV-Damen sehr nervös und schenkten den Friedbergerinnen leichte Punkte. So liefen die LRV-Damen von Beginn an einem Rückstand hinterher, der schnell mit einem 15:25-Satzverlust endete.

Motivierende Worte des Trainers brachten nach dem schlechten Start wieder Ruhe ins Spiel. Druckvolle Aufschläge von Nadja Schmitz sowie gezielte Angriffe von Nachwuchstalent Joana Huber und Routinier Stephanie Theinschnack sorgten für wichtige Punkte. In diesem Satz zeigten alle Spielerinnen, welches Potenzial im Team stecken würde, und mit 25:14 ging er klar an die Lechrain Volleys.

Der dritte Satz begann zwar ausgeglichen, doch wieder mussten die LRV-Damen meist einem Rückstand hinterherlaufen. Vermeidbare Eigenfehler und unglückliche Aktionen führten zur 21:25-Niederlage. Im vierten Satz gingen die LRV-Damen zu wenig Risiko ein, die Anzahl der Eigenfehler steigerte sich und im Gegenzug sanken Selbstvertrauen und Sicherheit – das 15:25 besiegelte die 1:3-Niederlage. (lt)

LRV: Balkow, Degle, Drespling, Huber J., Huber S., Großfeld, Kohlhund, Reisacher, Schmitz, Theinschnack, Wildner

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