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Utting

16.01.2019

Warum sie auch gegen Erwachsene gerne aufschlägt

Lena Streicher hat vor drei Jahren mit Tischtennis begonnen und durfte schon bei der bayerischen Meisterschaft antreten.
Bild: Thorsten Jordan

Lena Streicher spielt seit drei Jahren Tischtennis beim TSV Utting. Warum die 14-Jährige gerne gegen ältere Gegner antritt.

Zu ihren Lieblingsfächern in der Schule gehören Mathematik, Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen. Ihre liebsten Hobbys sind Lesen und Tischtennisspielen: Und obwohl die 14-jährige Lena Streicher aus Utting erst vor etwa drei Jahren diesen Sport für sich entdeckt hat, durfte sie schon bei der bayerischen Einzelmeisterschaften bei den SchülerinnenA antreten. „Da waren ziemlich viele Teilnehmer, die viel stärker spielen als ich“, sagt Lena im LT-Gespräch. „Auch wenn ich nicht weit nach vorne gekommen bin, habe ich gemerkt, dass ich durchaus da mitspielen kann.“ Freilich müsse sie noch eine ganze Menge Erfahrung sammeln.

Da ist Lena Streicher auf einem guten Weg – zweimal die Woche steht Training beim TSV Utting an, dann kommen noch Wettkämpfe hinzu. Ein gutes Ballgefühl ist Voraussetzung, um im Tischtennis Erfolge erzielen zu können. „Das habe ich glaube ich schon“, schätzt Lena ihre eigenen Fähigkeiten ein. „Ich habe ja vorher Tennis gespielt.“ So wie ihr Vater Josef und Bruder Luis (17) auch.

Von den Älteren schaut sie sich an der Platte einige Dinge ab

Mit vier nahm Lena das erste Mal einen Tennisschläger in die Hand. Mit elf Jahren habe sie aber gemerkt, dass sie mehr auf Schnelligkeit als auf Kraft setzen will. Das sei ausschlaggebend gewesen, zum Tischtennis zu wechseln. „Mit viel Üben kann ich es da auch immer weiter bringen“, ist sie sich sicher. Besonders liebt es der Teenager, gegen ältere und erfahrene Spieler anzutreten. „Da kann ich viel lernen. Vor allem Schlagtechniken.“

In der kurzen Zeit hat es Lena bereits geschafft, sich einen Platz in der ersten Jugend-Tischtennismannschaft des TSV Utting erspielt: „Das macht richtig viel Spaß.“

Ihr großes Vorbild ist Timo Boll. Wann immer es geht, schaut sie sich im Fernsehen dessen Wettkämpfe an. „Die kommen leider oft am Vormittag, wenn ich gerade in der Schule bin“, sagt sie. Aber sie eifert ihrem Vorbild nach: Sie bleibt oft auch nach den regulären Trainingseinheiten noch in der Halle.

Ihren Mitschülerinnen gibt sie Unterricht

Dieses Engagement dürfte auch ihre Trainer Matthias Hofmann, Nico Neugebauer und Gert Maresch freuen. „Dann trainiere ich mit den Erwachsenen einfach noch weiter.“ Sie müsse unbedingt an bestimmten Schlagtechniken arbeiten, sagt Lena und erzählt stolz, dass sie ihr Tischtennis-Wissen jetzt sogar im Schulsport an der Mädchenrealschule in Dießen vermitteln soll. Mindestens sieben Stunden in der Woche widmet sie sich ihrem geliebten Sport. „Wenn die Halle frei ist, dann auch öfter.“

Dazu kommen – in „Heimarbeit“ – Seilspringen und Dehnübungen für das Handgelenk. „Sonst muss ich mich eigentlich nicht extra fit halten. Ab und zu gehe ich mal joggen.“

Zur Ruhe – zumindest körperlich – kommt sie beim Lesen. „Fantasy-Romane mag ich am liebsten“, erzählt sie. Derzeit steht die Buchreihe „Animox“ von Aimee Carter gerade ganz oben auf der Liste.

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