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Fußball

10.11.2018

Winterpause klingt in diesem Jahr komisch

Geht es wirklich schon in die Fußball-Winterpause? In diesem Jahr passt die Bezeichnung Herbstserie besser, die für die meisten Landkreis-Mannschaften am Wochenende endet.

Für zahlreiche Mannschaften steht die letzte Partie im Jahr 2018 auf dem Programm. Jetzt geht es darum, sich mit einer guten Vorstellung von den Anhängern zu verabschieden. Einige müssen aber auch in die Verlängerung

Die Kicker in den unteren Klassen haben den Abmarsch ins Winterquartier vor Augen – obwohl man von Winter in diesem Jahr kaum sprechen kann. Also lieber Herbstserie – und da steht an diesem Wochenende die letzte komplette Runde an. Eine Woche später stehen noch mehrere Nachholspiele auf dem Programm, besonders viele in der A-Klasse 7. Aber für einen Teil der Teams ist es diesmal schon die letzte Gelegenheit, sich mit einer guten Vorstellung von den eigenen Anhängern zu verabschieden.

Kreisklasse 4

Die Gruppe zerfällt in drei Teile. Vorne liefern sich Weil und Igling ein Brust-an-Brust-Rennen. Eching darf man als einzigen Verfolger des Führungsduos bezeichnen. Dann folgt ein breites Mittelfeld. Und am Ende droht vier bereits weit abgeschlagenen Vereinen der Abstieg oder zumindest die Relegation nach unten.

Spitzenreiter Weil (31) muss zu seinem Angstgegner nach Unterdießen (21). Der SVU wartet zwar nun schon sieben Runden auf den nächsten Dreier, aber wenn es gegen Weil geht, dann war er in den letzten Jahren meist zu haben. Und auch in der Vorrunde brachte er mit 2:1 dem FCW die bislang einzige Heimniederlage bei. Trotz eines 5:3-Siegs im Hinspiel und einer makellosen Heimbilanz hat Igling (28) keinen Grund, Hohenpeißenberg auf die leichte Schulter zu nehmen. Der Aufsteiger tat sich zu Beginn enorm schwer in der neuen Klasse mit fünf Niederlagen am Stück. Doch inzwischen hat er sich mit zum Teil beachtlichen Erfolgen vom letzten Rang ins sichere Mittelfeld abgesetzt.

Dem Führungsduo wenigstens noch etwas auf der Spur bleiben kann lediglich Eching (26). Auch der FSV hat es im Ammerseederby und Spiel der Woche in Utting (20) mit einem unbequemen Gegner zu tun. Neben Unterdießen hat auch Kinsau (22) den Anschluss nach ganz oben verloren. Ein Dreier gegen Peiting II (19) wäre dennoch ein passender Abschluss für eine recht beachtliche Herbstserie.

Schlusslicht Scheuring (9) und der Drittletzte Fuchstal (10) dürfen nach den jüngsten Punktgewinnen wieder etwas Hoffnung schöpfen. Aber es wird schwer, gleich ein weiteres Erfolgserlebnis draufzusetzen. Für Aufsteiger Schwabbruck/Schwabsoien (22) gab es zwar ebenso wie für die Füchse in den vergangenen vier Runden keinen Sieg mehr, doch als Rangfünfter hat er bislang einen äußerst starken Eindruck hinterlassen. Scheurings Gastgeber Herrsching (20) konnte das Hinspiel bei den Lechrainern gleich mit 5:0 für sich entscheiden und kann wohl mehr bieten, als Platz acht aussagt.

A-Klasse 1

Im Blickpunkt steht das Nordderby zwischen Prittriching (34) und Walleshausen (18). Der im Hinspiel mit 3:0 erfolgreiche SVP wird auf jeden Fall als Tabellenführer überwintern, bei einem Heimsieg sogar mit großem Vorsprung. Für die Gäste ging am Dienstag zu Hause mit einem 4:5 ausgerechnet gegen das bisherige Schlusslicht Malching eine beachtliche Serie von sechs Partien ohne Niederlage zu Ende.

Durch einen Spielausfall und zwei Verlustpartien auf fremdem Gelände ist der Vorsprung des Rangzweiten Geltendorf (26) gegenüber den Verfolgern bis auf einen Zähler zusammengeschrumpft. Da darf es gegen Haspelmoor (19) einfach nur einen Erfolg geben.

A-Klasse 5

Mit einem Derby in Wielenbach (18) endet die Herbstserie des MTV Dießen (21). Der Lokalrivale hat fast die Hälfte aller Vorrundenpartien mit einem Remis beendet. Doch eine weitere Punkteteilung kann nicht im Sinne des MTV sein, wenn er im Gespräch um die Relegationsspiele nach oben bleiben will.

A-Klasse 7

Das Führungsduo Finning (33) und Schondorf (32) gilt auf eigenem Gelände als Favorit gegen die schwächelnden Lokalrivalen Greifenberg (14) und Windach (17). Aber Finning kam im Hinspiel nur zu einem 2:2 in Greifenberg. Wer die Spitzenposition mit in die viermonatige Pause nehmen darf, darüber entscheidet voraussichtlich erst der Nachholhit am 18. November zwischen dem Rangdritten Erpfting (27) und Schondorf.

Der SVE braucht diesmal beim Drittletzten Breitbrunn (11) einen Erfolg, um dann in einer Woche eventuell ganz nahe an die Spitze heranzukommen.

Auf den Abstiegsrängen sitzen weiterhin Stoffen (9) und trotz des jüngsten Erfolges Hofstetten (10). Der FCH will im Kellerduell gegen Dettenschwang (14) nachlegen, das zuletzt immerhin gegen Finning eine Punkteteilung erreichte. Heimvorteil besitzt auch Stoffen gegen den FC Kaufering (22), der längst nicht mehr den Biss der Anfangsphase zeigt.

Zu einem Mittelfeldvergleich treffen sich das ehemalige Schlusslicht Issing (15) und die punktgleiche Penzinger Reserve. Auch das umgruppierte Reichling (16) hatte die Rote Laterne in dieser Saison schon in Händen. Doch jetzt kommt es mit der Empfehlung von sechs Partien ohne Niederlage zum Rangvierten nach Schwabhausen (23).

A-Klasse 8

Noch ein Erfolg beim Drittletzten Altenstadt II (11), und Rott (25) kann im Frühjahr voll im Aufstiegsrennen mitmischen. Das seit acht Runden sieglose Apfeldorf (12) zehrt im Abstiegskampf immer noch von dem Punktepolster aus den ersten Wochen. In Steingaden (19) ist der SVA erneut Außenseiter.

Zwei Heimchancen hat Neuling Finning II (1) noch, den ersten Dreier in der A-Klasse 8 zu landen. Diesmal gegen Bernbeuren II (12) und besonders am 18. November in einer Nachholpartie gegen den Vorletzten Prem (8).

A-Klasse Augsburg Südwest

Zurzeit ist einfach der Wurm drin bei den beiden Landkreisteams. Das dämpft die Aussichten auf einen erfolgreichen Jahresabschluss. Zudem musste der Dritte Hurlach (28) in der Vorrunde sogar auf eigenem Gelände die Zähler dem Rangzweiten Türk Königsbrunn II (33) überlassen. Kaufering II (24) ging beim Tabellennachbarn Walkertshofen (23) mit 3:5 ebenfalls leer aus.

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