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Football

03.07.2016

X-Press wurde ausgebremst

Nach dem Remis im ersten Spiel gegen Landsberg war Fürstenfeldbruck (rotes Trikot) im zweiten obenauf und übernahm den 2. Tabellenplatz.

Nach der Niederlage in Bruck rückt das Saisonziel erst mal in weite Ferne.

Das Saisonziel ist für die Landsberger Footballer erst mal in weite Ferne gerückt: Mit 20:30 mussten sie sich in Fürstenfeldbruck geschlagen geben, damit übernahm der Gastgeber nicht nur den zweiten Platz, sondern liegt nun auch im direkten Vergleich – sollte der am Ende zählen – vor den Landsbergern.

Die X-Men hatten sich viel vorgenommen für diese Partie, doch es lief von Anfang an nicht nach Wunsch. Und das lag nicht nur an den eigenen Fehlern: Knut Dins, Vorsitzender des X-Press und selbst Schiedsrichter-Ausbilder, war mit der Leistung der Unparteiischen alles andere als zufrieden. „Man kann mal einen schlechten Tag haben, aber dann sollten davon auch beide Mannschaften betroffen sein“, lässt er eine einseitige Benachteiligung durchklingen.

Schon der erste Angriff der Landsberger wurde durch Strafen gestoppt – im Gegenzug stellten die Gastgeber auf 7:0, damit endete auch das erste Viertel. Erst nach dem 16:0 gelang auch dem X-Press der erste Touchdown durch Triston McCathern. Doch die Fursty Razorbacks durften vor der Pause noch mal ran und „es war schon eigenartig, wie lange die letzten beiden Minuten dauerten“, sagt Dins – jedenfalls so lange, dass die Gastgeber noch mal den Vorsprung auf 24:7 ausbauen konnten.

Auch schon im Hinspiel hatten die Landsberger gegen Bruck weit zurückgelegen und waren dann doch noch in Führung gegangen – noch war also nichts verloren. Die zweite Hälfte begann allerdings mit einem Fieldgoal der Gastgeber, ehe Landsberg auf 14:27 verkürzen konnte – Fritz Hebenstiel brachte den Ball in die Endzone. An der Tatsache, dass die Landsberger aber stets einem Rückstand hinterherlaufen mussten, änderte sich nichts: Nach dem 35:14 konnten sie noch mal auf 35:20 verkürzen – das war es dann aber auch.

Obwohl auf Platz drei abgerutscht, will Dins den Plan vom Aufstieg noch nicht begraben: „Natürlich brauchen wir jetzt Schützenhilfe von den anderen Mannschaften.“ An den Play-offs nimmt in der Regel nur der Tabellenführer teil – in Ausnahmefällen kann auch noch der Zweitplatzierte eine Chance erhalten.

Tabellenführer ist nach wie vor Neu-Ulm – und zwar noch ohne Niederlage.

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