Luftgewehr

23.03.2016

Zurück in der Bezirksoberliga

Sie haben den Aufstieg in die Bezirksoberliga geschafft (von links): Rudi Kramer, Karolina Stammel, Andrea Kramer und Michael Kramer.
Bild: Julian Leitenstorfer

Schwabmühlhausen verteidigt auch im letzten Durchgang seine Spitzenposition

Landkreis Es war ausgesprochen knapp, aber es hat gereicht. Das Schwabmühlhausener Luftgewehrteam hat bei der FSG Starnberg auch die letzte Hürde auf dem Weg zur Meisterschaft in der Bezirksliga Süd-West und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksoberliga genommen.

„Wir können Wildsteig nur ein Entschuldigungsschreiben schicken“, meint Sportleiter Nikolaus Kramer humorvoll zu der Tatsache, dass in der Gruppe die mit Abstand ringbeste Mannschaft Rang eins verpasst hat. Aber Wildsteig wurde an den eigenen Ständen zweimal von Schwabmühlhausen und Bernried überrascht, und das haben die Singoldtaler mit konstant guten Leistungen zum Titelgewinn bei einem Zähler Vorsprung ausgenutzt. Nur beim alles entscheidenden Abschluss in Starnberg könnte die Nervenbelastung doch eine Rolle gespielt haben, denn bis auf Rudolf Kramer blieb das Team unter seinem normalen Niveau. In den vergangenen Jahren durchgehend in der unteren Tabellenhälfte platziert, hat diesmal für die Schwaben einfach alles gepasst. In der Bezirksoberliga trifft Schwabmühlhausen auf einige alte Bekannte, denn kurzzeitig war der Verein bis 2011/12 bereits in dieser Klasse vertreten.

Zu diesen Bekannten zählt auch Penzing, das auf einen starken Schlussspurt mit vier Siegen am Stück stolz sein darf. Statt Abstiegssorgen ist damit ein erfreulicher dritter Rang in der Bezirksoberliga herausgesprungen. Zum Abschluss gab es gar noch einen sensationellen 4:0-Erfolg über den souveränen Titelgewinner Pentenried. Dass der Meister nicht mehr in kompletter Besetzung angetreten war, soll die Leistung der Königsschützen nicht schmälern. Sie verabschiedeten sich mit ihrer besten Saisonvorstellung. Alle vier Starter zeigten sich von ihrer starken Seite.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Über einen beachtlichen dritten Platz und einen Abschlusssieg darf sich Neuling Dießen II in der Bezirksliga freuen. Gegen Bernried gelang vor allem Leon Steffens ein mächtiger Sprung nach vorn. Erwartungsgemäß nichts zu holen gab es dagegen für Absteiger Egling. Beim Ringekrösus Wildsteig bekam es eine wahre Lehrstunde verpasst.

Den besten Schnitt aller Aktiven aus dem Landkreis erzielte Penzings Ass Gerd Kößler. Er war mit sieben Siegen in zehn Duellen auch klar erfolgreichster Punktesammler der Königsschützen in der BOL.

In der Bezirksliga hat sich das Dießener Ausnahmetalent Maximilian Ulbrich mit Rang zwei in der Einzelwertung ins Rampenlicht geschoben. Ringgleich auf Rang fünf folgen Ulbrichs Teamkamerad Alfred Klotz und Michael Kramer vom Meister Schwabmühlhausen. Dieser hat im Vergleich zur vergangenen Saison gleich acht Plätze gut gemacht. Dafür büßte sein Bruder Andreas als Vorjahressieger vor allem in den letzten Partien einiges an Schnitt ein. Analog zur Mannschaft war bei den Eglinger Stützen Christine Beh und Bernd Frey die Tendenz ebenfalls rückläufig.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20Volleyball%20PC%20Penzing-2851.tif
Volleyball

Die Fahrt nach Mauerstetten hat sich nicht gelohnt

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden