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Gau Ammersee

14.05.2013

Zuwachs bekommen

„Kanoniere Dießen“ treten als 21. Verein bei

Rott/Ammersee-West Der kleine Schützengau Ammersee kann sich über einen kleinen Zuwachs freuen. Auf der Generalversammlung im Gasthaus Paulus in Rott konnte Gauschützenmeisterin Andrea Schmelzer von einer Steigerung der Mitgliederzahlen auf 2561 berichten und die „Kanoniere Dießen“ als 21. Verein begrüßen. Als fünfter Verein im Gau besitzt nun auch Riederau eine eigene Bogenabteilung.

Als möglichen Grund für den Anstieg um 33 Mitglieder im Jahr 2012 nannte Andrea Schmelzer in ihrem ausführlichen Tätigkeitsbericht, dass sich über 50 Prozent der Vereine im Herbst am Werbetag des Deutschen Schützenbundes beteiligt hatten.

Sehr intensiv gepflegt werden laut Schmelzer die Patenschaften mit den Nachbargauen Landsberg, Weilheim und Starnberg.

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Berufsbedingt konnten nicht alle Referenten an der Tagung teilnehmen. Sie hatten dafür aber schriftlich sehr detaillierte Berichte vorgelegt. So auch Gausportleiter Markus Knedlik, der bei den Gaumeisterschaften wie im Vorjahr 237 Starts verbuchen konnte. Erneut rückläufig sei allerdings die Teilnahme in der Massendisziplin Luftgewehr. 161 Aktive konnten sich für die Teilnahme an den oberbayerischen Titelkämpfen qualifizieren.

Als „eine Macht“ bezeichnete Pistolenreferent Reinhold Domes die Pistolenvertretungen aus dem Gau beim Oktoberfestschießen. So belegte das Ammersee-Team in der Alters-/Seniorenklasse unter 52 Mannschaften ganz knapp hinter Fürstenfeldbruck den zweiten Rang.

Weiterhin steigende Tendenz meldete Seniorenreferent Otmar Schilcher beim Auflageschießen mit dem Luftgewehr. Sehr beliebt bleibt bei den Bogenschützen die 2008 eingeführte Sommercupserie. Referentin Petra Oesterlein freute sich auch besonders über die Meisterschaft der SG Raisting in der Oberliga Süd.

Gut besucht sind laut Gaudamenleiterin Maria Mayr die eigenen Preisschießen für die weiblichen Aktiven. Auf den vorderen Plätzen waren überwiegend die Asse aus Raisting und Dießen zu finden. Im Gauvergleich mit Pfeil und Bogen ging auch diesmal der Sieg ganz klar an die Ammersee-Damen vor Starnberg und Landsberg.

„Die Erfolge des Jahres 2012 waren geprägt von den Leistungen der jungen Schützen der FSG Dießen, im Besonderen von Michael Janker“, resümierte Jugendleiter Ulrich Gall in seinem schriftlichen Beitrag. Janker trage durch seine internationalen Erfolge maßgeblich zur Bekanntheit der Region und des Gaues bei. Rückläufig ist laut Gall die Teilnahme beim gauinternen Fernrundenwettkampf und beim Paarschießen. Dafür habe die gemeinsame Busfahrt zum Oktoberfestlandesschießen mit 66 Nachwuchskräften einen tollen Zuspruch gefunden.

Als „normales Jahr ohne Ausschläge nach oben oder unten“ bezeichnete Gauschützmeister Franz Kohl die finanzielle Situation im Berichtszeitraum. Der Gau besitzt weiterhin ein solides finanzielles Polster. Dies gilt auch für die Gaujugendkasse.

Die Kassenprüfer bescheinigten eine tadellose Verwaltung der Finanzen. Ihr Vorschlag zur Entlastung der Gauvorstandschaft wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

Bemängelt wurde vom Schießsachverständigen und Dießener Schützenmeister Jakob Stainer die Infopolitik des Gaues hinsichtlich der rechtlichen Neugestaltung der Schießstandrichtlinien. Um sich sachkundig zu machen, sollten diese die Schützenmeister der Vereine auch im Internet abrufen können. Die nachhaltige Kritik löste zahlreiche Wortmeldungen mit unterschiedlichen Positionen aus.

Im November 2012 wurde mit den Kanonieren Dießen ein neuer Verein ins Leben gerufen. Dessen Sprecher Dominik Gerlach stellte klar heraus, dass es den Mitgliedern weniger ums Zielen, sondern um „Lärmbrauchtum“ geht. Das diesjährige Gaukönigsschießen in Dettenhofen wurde auf den 5. Oktober gelegt.

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