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Luftpistole

31.01.2018

Zwei Mannschaften geraten in den Abstiegsstrudel

Alfred Franz und seine Teamkollegen haben in der Oberbayernliga Nordwest wieder Maßarbeit geleistet.

Während die Vereine aus dem Gau Landsberg punkten, läuft es bei denen vom Ammersee weniger gut

Extrem unterschiedlich gelaufen ist es beim siebten Durchgang im Bezirk für die Luftpistolenteams aus den Schützengauen Landsberg und Ammersee. Während die Landsberger Vertretungen alle möglichen Punkte einfuhren, konnte sich vom Ammerseetrio nur Dießen durchsetzen. Rott und Hechenwang kassierten dagegen nach bescheidenen Leistungen klare Niederlagen und stecken nun voll im Abstiegskampf ihrer Gruppe.

Schon wieder Maßarbeit geleistet hat Neuling Scheuring II in der Oberbayernliga Nordwest. Thomas Sailer brachte zwei Ringe mehr in die Wertung, Henrik Balg sogar nur einen Ring. Da sich zudem Fabian Ranzinger und Alfred Franz klar durchsetzten, konnte der Vorsprung von zwei Zählern an der Tabellenspitze mit einem 4:1 über Bergheim verteidigt werden. Die Nagelprobe für den Aufsteiger wartet in dieser Woche im Schlagerkampf beim starken Verfolger SSVG Fürstenfeldbruck.

Auch Dießen mischt in der Oberbayernliga Südwest ganz oben mit. An den Titel ist angesichts der Schlehdorfer Dominanz zwar nicht zu denken, aber die Vizemeisterschaft hat das Ammerseequintett nach dem 3:2 über Bernbeuren fast schon in der Tasche. Gegen das Schlusslicht vom Auerberg sorgten wieder einmal die unteren Positionen für den Gewinn. Jürgen Krull, Klaus Steppat und Martin Mayer hatten gegen schwache Konkurrenten bereits mit der ersten Serie die Weichen auf Sieg gestellt.

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Einig waren sich die vier Teams aus dem Gau Landsberg in der Bezirksliga Nordwest. Sie lagen mit guten Vorstellungen nur vier Ringe auseinander. Neuling Schwifting und Spitzenreiter Stoffen hatten im Derby sogar je 1442 Ringe zu bieten, was die Gäste durch die Punkteteilung die weiße Weste kostete. Das Remis für Schwifting rettete Leon Schupper mit der persönlichen Saisonbestmarke von 378 Ringen. Stoffen marschiert aber immer noch voran – vor Egling, das bei Schlusslicht Riedheim ungefährdet war. Hier beeindruckte mit ebenfalls 378 Ringen Adrian Offer. Erst einmal durchatmen kann in dieser Gruppe der Vorletzte Denklingen. Die Fuchstaler nutzten einen Totalausfall bei dem sonst so starken Maisach zu einem ganz wichtigen Punktgewinn für den Klassenerhalt.

Der kommt für Rott und Hechenwang allmählich ins Wackeln. Für die Lechrainer konnte in der Oberbayernliga Südwest beim Tabellennachbarn Alt-Bernried nur Nachwuchstalent Lena Stüber punkten. Künstlerpech war die Verlustpartie für Martin Holzschuh in einem hochklassigen Duell auf Position eins. Er übertraf seinen bisherigen Schnitt um über 11 Ringe, musste sich aber dennoch dem Bernrieder Ass Thomas Flakus mit 379:377 beugen.

Ohne Chance war Hechenwang in der Bezirksliga Südwest beim Tabellenzweiten Rottenbuch. Bedenklich stimmt die erneut dürftige Ringzahl. Bei der letzten Auswärtsaufgabe in Etterschlag muss es nun endlich funken. Eine weitere Niederlage beim gleichfalls schwachen Tabellennachbarn könnte wohl am Saisonende den letzten Rang bedeuten. Denn damit ist zu rechnen, dass Schlusslicht Schwabbruck mit der zweitbesten Ringzahl der Gruppe noch Zähler holen wird. Und Hechenwang dürfte zum Abschluss auch zu Hause für den überragenden Tabellenführer Böbing nur ein besserer Trainingspartner sein. (fü)

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