Schulsslicht erwartet den Spitzenreiter

05.09.2015

Zweite Garde kann sich zeigen

 Trainer Sven Kresin im Kreise seiner Spieler - heute muss er aber auf einige Stammkräfte verzichten.
Bild: Thorsten Jordan

Bayernliga: TSV Landsberg ist in Hankofen zu Gast

Spitzenreiter gegen Schlusslicht – das sollte eigentlich eine klare Angelegenheit sein. „Aber da liegen noch 90 Minuten dazwischen“, warnt Sven Kresin, Trainer des TSV Landsberg: Am heutigen Samstag gastiert er beim Letzten der Bayernliga, der SpVgg Hankofen.

Die Warnung ist durchaus begründet, denn Kresin muss gleich auf mehrere Stammspieler verzichten: Rainer Storhas, Stefan Strohhofer und Arek Wochnik sind beruflich verhindert, außerdem hat sich Maximilian Süli für fünf Monate ins Ausland verabschiedet.

Ob die zuletzt angeschlagenen Alexander Buschel und Peter Knechtel sowie Sebastian Nuscheler schon wieder fit sind, sei fraglich. „Der Kader schrumpft, aber ich will nicht jammern, denn jetzt können sich die, die bislang noch nicht so zum Zug gekommen sind, beweisen.“

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Ein intensives Spiel wird es auf jeden Fall, denn für Hankofens Trainer Vitus Nagorny könnte es die letzte Chance sein. Für Kresin und Nagorny gibt es dabei ein Wiedersehen: Beide spielten zusammen für Schweinfurt in der 2. Bundesliga. Danach allerdings sei der Kontakt eingeschlafen, so Kresin. „Als Spieler war er ruhig und besonnen, als Trainer kenne ich ihn nicht“, sagt Kresin.

Im Übrigen gelte es auch diesmal, sich in erster Linie auf das eigene Spiel zu besinnen: „Ich hoffe, wir finden schnell unseren Rhythmus, denn Hankofen wird sicher alles tun, um zu Hause den ersten Dreier einzufahren.“ Und die Spieler dazu habe der Gastgeber durchaus: Mit Richter und Kouame verfüge die Mannschaft Team über zwei starke Angreifer, der Rest der Mannschaft sei auf jeden Fall bayernligatauglich. „Dass es bislang nicht läuft, hat eventuelle andere Gründe“, mutmaßt Kresin.

Das ist alles aber nicht Sache der Landsberger: „Wir stehen momentan oben und wollen da auch bleiben. Zwei Punkte Vorsprung sind schön, können aber nach nur einem Spiel wieder weg sein.“

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