Gegen den Tabellenfünften der Bezirksoberliga hatten die Handballerinnen des TSV Landsberg nur die Außenseiterrolle. Doch die Überraschung glückte mit einem verdienten Heimsieg. Dabei war weniger das „Glück“ ausschlaggebend, sondern eine geschlossene Mannschaftsleistung, in der die TSV-Damen nicht nur mit Kampf, sondern über 50 Minuten auch mit spielerischen Akzenten überzeugten. Das Spiel der Herren in Herrsching war wegen des EM-Finales verschoben worden.
Der erste Siebenmeter wurde noch vergeben, dann war zweimal der Pfosten Endstation - und Eichenau führte 3:0 (5.) Dann gelang Manuela Friedrich der erste Treffer und nun wurden die herausgespielten Chancen genutzt, etwa mit einem schönen Kreisanspiel aus der 2. Welle zum 4:5 (12.). Auch in der Abwehr stand Landsberg immer kompakter und glich in der 14. Minute aus (5:5) und ging durch gute Aktionen 13:9 in Führung (27.). Bevor es eng zu werden drohte, hielt Annelie Aßner im Tor einfach mal einen freien Gegenstoß. Mit einem sicheren 15:10 ging es in die Pause.
Der dünne Kader macht sich beim TSV Landsberg bemerkbar
Nachdem Wechsel legte die zielstrebige Gabriela Cistelecan gleich noch eins nach, doch Eichenau ließ nicht locker und kam auf 16:19 (43.) ran. Dass Landsberg nur zwei Spielerinnen auf der Bank hatte, machte sich bemerkbar, zudem fiel auch noch Simone Rank aus. Es wurde zu einem Spiel des Willens und der Moral - beides zeigten die TSV-Damen auch als es eng wurde (21:19/55) und wieder so eine Last-Minute Niederlage drohte. Gabriela Cistelecan tankte sich im richtigen Moment zum 22:20 (57) durch, als dann auch noch Caro Schink 45 Sekunden vor Schluss traf, war der 23:21-Sieg eigefahren.
Landsbergs Damen halten Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle
Richtig zufrieden war TSV-Trainer Christoph Spitschan: „Eine super Leistung, was wir uns für die Abwehr vorgenommen hatten, wurde gut umgesetzt und dahinter war Anne im Tor top. Mit der kämpferischen Leistung und der super Moral bis zum Schluss haben wir den Sieg verdient ins Ziel gebracht.“ Damit hält Landsberg als Tabellenzehnter Anschluss an das breite Mittelfeld. (AZ)
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