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Landsbergs Basketballer sind trotz der Niederlage mit dem Saisonabschluss zufrieden

Basketball

Trotz Niederlage freuen sich Landsbergs Basketballer über ein gelungenes Saisonfinale

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    Ausgerechnet auf Top-Scorer Tobias Neukirchner (am Ball) mussten die Landsberger beim Saisonabschluss verzichten.
    Ausgerechnet auf Top-Scorer Tobias Neukirchner (am Ball) mussten die Landsberger beim Saisonabschluss verzichten. Foto: Sabine Werner (Archivbild)

    Für eine Überraschung wollten die Landsberger Basketballer in ihrem letzten Saisonspiel sorgen, das gelang nicht. Auch, weil es für das Team selbst zuvor eine Überraschung der unangenehmen Art gegeben hatte. So fiel die Niederlage beim Bezirksoberliga-Spitzenreiter Traunstein deutlicher aus als vermutet. Dennoch konnten Verantwortliche und Team im Anschluss ein positives Fazit ziehen.

    Auch wenn die Landsberger von der Tabelle her klarer Außenseiter waren, schon im Hinspiel hatten sie gegen Traunstein eine gute Leistung gezeigt und nur knapp (82:84) verloren. Warum also diesmal nicht ein Sieg zum Abschluss, vor allem, da der Kader fast komplett war? Ganz einfach, weil es eine ganz kurzfristige Absage gab, die richtig weh tat. Aus beruflichen Gründen musste nämlich Top-Scorer Tobias Neukirchner seinem Team einen „Korb“ geben, und das aus ungewöhnlichem Grund. Er muss beruflich ins Ausland und musste die Reise wegen des Streiks bei den Fluggesellschaften vorziehen.

    Top-Scorer Neukirchner muss kurzfristig absagen

    Ohne ihm wurde es in Traunstein sehr schwierig für die Landsberger, die auch einen schlechten Start erwischen. Nach dem ersten Viertel lagen sie 12:22 zurück, zur Pause baute Traunstein den Vorsprung sogar auf 47:30 aus. Aber das Team von Spielertrainer Jermaine Paulus steigerte sich in der zweiten Hälfte und verlor die restlichen Viertel nur ganz knapp. Das half nicht weiter, die Niederlage mit 56:81 war dann doch deutlich.

    Landsbergs Gegner war diesmal einfach besser

    „Trotzdem war es ein schönes Spiel“, sagte Mannschaftsbetreuer Horst Geiger nach der Partie. Die Landsberger hätten eine insgesamt gute Leistung gezeigt, „und mit Tobias hätte es anders ausgesehen“, war er überzeugt. Auch die Schiedsrichter hätten die Partie sehr gut geleitet, insgesamt „war Traunstein einfach besser, aber für uns war es dennoch ein gelungener Abschluss“. Den die Landsberger Basketballer dann auch noch in Traunstein mit einem gemeinsamen Essen feierten.

    Noch stehen in der Bezirksoberliga zwei Spieltage an, den neunten Tabellenplatz hat das Team Heimerer Schulen Basket Landsberg aber bereits sicher. Zwar entscheidet sich die Anzahl der Absteiger erst nach Abschluss der höheren Ligen, dennoch sollte HSB damit nichts zu tun haben. FC Bayern München IV, das zurückgezogen hat, ist bereits erster Absteiger, zudem bleiben Rosenheim II und Mammendorf hinter den Landsbergern. Dass in einer Zwölfer-Liga vier Teams runtermüssen, hatte Landsbergs Mannschaftsbetreuer Horst Geiger als sehr unwahrscheinlich bezeichnet.

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