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Red Hocks Kaufering können am Samstag mit einem Sieg in die 1. Bundesliga Floorball zurückkehren

Floorball

Red Hocks stehen kurz vor der Rückkehr in die 1. Bundesliga-Floorball

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    Die Red Hocks auf dem Weg in die 1. Bundesliga? Johannes Probst, Marco Tobisch und Pascal Rieß (von links) können mit ihren Teamkollegen am Samstag die direkte Rückkehr schaffen.
    Die Red Hocks auf dem Weg in die 1. Bundesliga? Johannes Probst, Marco Tobisch und Pascal Rieß (von links) können mit ihren Teamkollegen am Samstag die direkte Rückkehr schaffen. Foto: Thorsten Jordan (Archivbild)

    Am vergangenen Sonntagabend war die Zufriedenheit groß, direkt danach galt es aber unvermindert am Ball zu bleiben: Wollen die Red Hocks sich die Zweitligameisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg sichern, müssen sie am Wochenende den zweiten Sieg in der Floorball-Finalserie gegen den FBC München einfahren. Los geht es am Samstag um 18 Uhr im Sportzentrum.

    Egal, ob am Serienauftakt ein Kantersieg stand, wie zuletzt beim 10:2-Erfolg in München, oder ein enger Krimi: „Es geht wieder von vorne los“, schärft Kauferings Coach Henrik Nordström seinem Team ein. Die 1:0-Führung in der Serie bringt einen Matchball ein – doch sie ist auch äußerst dünn. Der FBC sei weiterhin ein Gegner auf Augenhöhe – und mit dem Rücken zur Wand ein äußerst gefährlicher. „Sie werden mit Wucht zurückkommen wollen“, mahnt der Trainer der Red Hocks, der Kaltschnäuzigkeit und Anpassungsfähigkeit vor Beginn des Finalduells als entscheidende Faktoren ausgemacht hatte.

    Red Hocks setzen auf Disziplin und Selbstvertrauen

    „Wir werden weiterhin diszipliniert und mit dem richtigen Maß an Selbstvertrauen unser Spiel durchziehen“, verspricht Angreifer Calli Rieß, dessen enormes Arbeitspensum über die ganze Saison hinweg sinnbildlich für den intensiven Stil seines Teams steht. Nach den Jahren im Abstiegskampf der 1. Floorball-Bundesliga sei das Team knifflige Situationen gewohnt, so Verteidiger Marco Tobisch. „Dieses ist das erste Jahr, in dem wir mal wieder befreit aufspielen konnten. Ich spüre keinen Druck, einfach nur große Vorfreude.“

    Wieso solle nicht auch sein FBC München am Samstag plötzlich mit 3:0 vorne liegen und Oberwasser bekommen, hatte der Ex-Kauferinger Julian Rüger gleich nach dem Abpfiff des ersten Spiels nach vorne geblickt. Gleiche man die Serie aus, wechsle das Momentum – Derbys zwischen beiden Teams seien stets von Emotionen geprägt. „Da ist alles möglich.“

    Ein mögliches Spiel drei findet auch in Kaufering statt

    „Wir brauchen am Samstag ein ausverkauftes Sportzentrum in Rot und Weiß“, appelliert Nordström, dessen Team im Lauf der Trainingswoche beinahe komplett antreten konnte, an die Fans. „Gemeinsam werden wir den Aufstieg zu Hause unter Dach und Fach bringen.“ Auf die Rückendeckung der Fans baut auch Calli Rieß: „Mit euch auf der Tribüne steht dem ganz großen Wurf nichts mehr im Wege.“ Dann gehe der Samstag als ein ganz besonderes Datum in die Geschichte der Lechfloorballer ein, so Tobisch. Spielbeginn ist um 18 Uhr im Kauferinger Sportzentrum. Gleicht München die Serie aus, findet das entscheidende Match tags darauf ab 16 Uhr in Kaufering statt. Der Verlierer erhält in der Relegation gegen Potsdam eine weitere Aufstiegschance. (AZ)

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