Red Hocks Kaufering unterliegen im Floorball-Pokal dem Erstligisten aus Chemnitz
Floorball
Red Hocks Kaufering liefern sich mit Chemnitz ein packendes Pokal-Spiel
Nur ein Sieg fehlt den Red Hocks im Floorball-Pokal noch zum Einzug ins Final4-Turnier. Lange sieht es gegen Chemnitz gut aus, doch am Ende reicht es nicht.
Es war ein ganz bitterer Abend für Gregor Denk und die Kauferinger Floorballer: Nach einem packenden Pokal-Spiel unterlagen die Red Hocks doch noch gegen Chemnitz.Foto: Thorsten Jordan
Sie waren so nah dran, doch am Ende hat es nicht gereicht: Die Floorballer der Red Hocks scheiden nach einem packenden Pokal-Spiel gegen den Erstligisten Chemnitz aus und verpassen das Final4. Dabei hatten die Kauferinger zwischenzeitlich sogar drei Tore Vorsprung, doch es reichte nicht. Trotz der Enttäuschung über die 5:7-Niederlage: Dieses Spiel hat gezeigt, dass der Zweitligist Kauferinger wieder in die höchste Spielklasse gehört. Und ein Tor der Kauferinger hat Seltenheitswert.
Mit dem Tabellendritten der 1. Floorball-Bundesliga hatten die Kauferinger ein schweres Los, doch Trainer Henrik Nordström stellte seine Mannschaft perfekt auf dieses Spiel ein. Von Beginn an hatte Chemnitz mehr Ballbesitz, aber die Kauferinger setzten immer wieder Nadelstiche. Wobei das Spiel ungewöhnlich begann, denn schon nach zwei Minuten gab es eine Pause: Ein Schiedsrichter hatte sich verletzt, konnte aber weitermachen. Chemnitz tat sich schwer, das „rote Abwehr-Bollwerk“ zu durchbrechen, in der 8. Minute gelang aber der Führungstreffer. Nur drei Minuten später aber vollendete Benedikt Föhr einen schönen Konter mit dem Ausgleich und mit dem 1:1 ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel fallen in den letzten gut fünf Minuten fünf Tore
Das zweite Drittel hatte es in sich: Nach nur knapp zwei Minuten gelang Kauferings Keeper Dominik Bürger ein perfekter Auswurf zu Gregor Denk, der passte zu John Blümke und dieser traf zum 2:1 - ein Treffer, vorbereitet vom Kauferinger Keeper. Als dann auch noch Ferdinand Reichenberger in der 25. Minute auf 3:1 erhöhte, lag das Momentum bei den Gastgebern. Auch eine Strafe bremste die Red Hocks nicht aus und Chemnitz fand einfach keine Mittel. In den letzten gut fünf Minuten überschlugen sich die Ereignisse: Nachdem die Gäste auf 2:3 verkürzten (35.), bauten Blümke und Reichenberger innerhalb von nicht mal einer Minute den Vorsprung auf 5:2 aus (38., 39.). Doch das hatten auch die Gäste drauf und so ging es mit einem knappen 5:4-Vorsprung für Kaufering in die zweite Pause.
Kaufering riskiert in den letzten Minuten noch alles
Schon in der 44. Minute gelang Chemnitz der Ausgleich, obwohl nun auch die Spielanteile gleichmäßig verteilt waren. Es war eine Partie auf Augenhöhe, von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen. Dann war es die zweite Strafe, die den Red Hocks das Genick brach: 17 Sekunden vor Ablauf der Strafe ging Chemnitz mit 6:5 in Führung (53.). Kaufering versuchte alles, nahm zum Schluss noch seinen Keeper raus, das führte per Empty-Net-Goal zum 5:7-Endstand.
Die Bilder vom Pokalaus für die Red Hocks Kaufering
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