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Der TSV Landsberg steigt erstmals in der Vereinsgeschichte in die Fußball-Regionalliga auf

Fußball

Der TSV Landsberg feiert den historischen Aufstieg in die Fußball-Regionalliga

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    Die Fußballer des TSV Landsberg feierten schon mal den Aufstieg in die Regionalliga, auch wenn noch minimale Gefahr droht.
    Die Fußballer des TSV Landsberg feierten schon mal den Aufstieg in die Regionalliga, auch wenn noch minimale Gefahr droht. Foto: Messelhäuser

    Aus eigener Kraft haben die Landsberger Fußballer am Freitagabend nicht ganz geschafft, dann kam am Samstag Schützenhilfe aus Geretsried: Durch das 1:1-Unentschieden in Kirchanschöring haben die Geretsrieder den Landsbergern den direkten Aufstieg in die Regionalliga möglich gemacht. Wobei es rechnerisch noch eine Möglichkeit gab, dass der TSV 1860 München in die Zweite Liga aufsteigen kann, dann hätte Landsberg aber auf jeden Fall Platz zwei sicher.

    Vor einer Rekordkulisse mit fast 1500 Zuschauern lieferten sich die Landsberger am Freitagabend ein packendes Spiel gegen den Spitzenreiter TSV 1860 München II. Nach einer dramatischen Partie, in der es zwei lange Verletzungs-Unterbrechungen gegeben hatte, stand es 1:1. Einziger Verfolger, der Landsberg noch von Platz zwei theoretisch hätte verdrängen können, war Kirchanschöring, das am Samstag nicht gewinnen durfte. Und Geretsried legte schon früh vor, musste zwar in der 77. Minute den Ausgleich hinnehmen, dabei blieb es und Landsberg ist nicht mehr einzuholen.

    Nach dem Schlusspfiff in Kirchanschöring wird die Feier vorbereitet

    Die Landsberger Spieler und Funktionäre verfolgten es aus der Entfernung, und nach Schlusspfiff in Kirchanschöring wurde schnell eine spontane gemeinsame Feier organisiert. „Die Jungs kümmern sich darum und schreiben fleißig in der WhatsApp-Gruppe“, sagte Trainer Chris Rech – und verabredeten sich noch am Abend im Opatija-Grill in Landsberg. Allerdings gibt es eine, wenn auch unwahrscheinliche Konstellation in der 3. Liga, die den Löwen noch Rang drei einbringen könnte. „Wir feiern“, war Kapitän Maxi Holdenrieder zuversichtlich, dass dieser Fall nicht eintreffen würde. „Wir sind durch, da kann nichts mehr passieren“, sagte Holdenrieder bei der Feier. Auch wenn am Tisch ein bisschen gerechnet wurde – alle waren sich einig, dass es reichen würde.

    Mit dabei auch die beiden Pechvögel von Freitag: Kilian Pittrich und Benito Alisanovic waren bei einer Abwehraktion mit den Köpfen zusammengeprallt. Während Alisanovic mit Turban weiterspielen konnte, musste Pittrich mit doppeltem Nasenbeinbruch vom Feld. „Er wollte ja auch weiterspielen, das steht für den TSV Landsberg, dieser Einsatz und Wille“, nannte der Kapitän Pittrich als exemplarisches Beispiel für den Zusammenhalt im Team. Bereits am Sonntag kann der Aufstieg komplett durch sein, wenn nämlich Cottbus oder Essen ihre Partie gewinnen – und dann dürfte es sicher noch eine offizielle Feier geben.

    Auf die Abteilung kommt viel Arbeit zu

    „Das ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte“, freute sich Landsbergs zweiter Abteilungsleiter Muriz Salemovic. Er hatte ja gehofft, dass die Mannschaft diesen Erfolg auf dem Platz feiern konnte, doch so wurde eben mit Verspätung gefeiert. „Jeder Aufstieg hat seine eigene Geschichte“, konnte sich Salemovic auch damit anfreunden und: „Der Ausflug nach Malle ist schon geplant.“ Er war, wie auch der neue erste Abteilungsleiter Werner Seemüller vor und während des Spiels stark eingebunden, hatten die Landsberger doch zum ersten Mal zu einem Sponsorentag eingeladen, der auch sehr gut angenommen worden war. „Es war ein toller Erfolg“, so Muriz Salemovic, der viele positive Rückmeldungen eingebracht habe. „Und mit fast 1500 Zuschauern haben wir einen Rekord aufgestellt, das hat es nicht mal zu Mölders-Zeiten gegeben.“ Jetzt aber liege vor der Abteilungsleitung auch viel Arbeit: „Der Sprung von der Bayernliga in die Regionalliga ist der größte überhaupt“, so Salemovic.

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