Gartenbau

20.04.2019

Blumen, Bienen und jede Menge Obst

Der neue Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins Finning (von links): Jutta Bechler, Veronika Heumos, Irene Steber, Viktoria Mannes, Wilhelm Turetschek, Luzia Thürmer, Angelika Lutz-Riedl, Christine Becherer und Martina Boos.
Bild: Helmut Stern

Das Projekt „Finning blüht“ ist landkreisweit zum Vorbild geworden

„Zu wenig Regen den Sommer über, trotzdem eine gute Ernte und ein Rekord beim Obstpressen“, fasste Martina Boos, Vorsitzende des Finninger Obst- und Gartenbauvereins, das Gartenjahr 2018 auf der Jahreshauptversammlung zusammen. 2019 sprengt der Verein mit 205 Mitgliedern erstmals die 200er-Marke. Boos wurde erneut zur Vorsitzenden gewählt.

Ausgeschieden ist Zweite Vorsitzende Eva Rosenkranz, die krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte. Boos dankte ihr insbesondere für das Projekt „Finning blüht“, das Rosenkranz gemeinsam mit Sylvia Frieb aus der Taufe gehoben hatte (LT berichtete) und das inzwischen landkreisweit als Vorbild gilt.

Auch Schriftführerin Dagmar Bleicher verabschiedete sich. Neu gewählt als Zweite Vorsitzende wurde Angelika Lutz-Riedl, als neue Schriftführerin Christine Becherer. In ihren Ämtern bestätigt wurden als Besitzerinnen Luzia Thürmer, Irene Steber und Veronika Heumos, als Kassenwartin Jutta Bechler sowie als Kassenprüfer Wilhelm Turetschek und Viktoria Mannes.

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2019 ist für den Finninger Gartenbauverein ein besonderes Jahr, denn er feiert sein hundertjähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung am 19. Oktober in der Mehrzweckhalle und der Anlage einer Streuobstwiese auf 3500 Quadratmetern nahe Breitenmoos. Ebenso pflanzt die Gemeinde dort eine Linde. Weitere Programmpunkte im Jubiläumsjahr: Sensenkurs am 17. Mai (alternativ am 25.) und im Herbst einen Vortrag von Elmar Billig über Hornissen.

Sylvia Frieb berichtete über den aktuellen Stand beim Projekt „Finning blüht“ und die damit verbundene Pflanzung von 8500 Wildkrokussen, Tulpen und Narzissen sowie 56 Wildblumenmatten, an der viele Vereinsmitglieder beteiligt waren. Nun gelte es, die Matten zu begutachten, auszubessern und weiterhin zu pflegen. Frieb empfahl einen Spaziergang zur Willibaldswiese, auf der im Herbst als Gemeinschaftsprojekt mit dem Arbeitskreis Dorfökologie Wildkrokusse gepflanzt wurden, und die derzeit schön blüht.

Das Volksbegehren Artenvielfalt habe auch dazu geführt, dass viele Gartler nun vermehrt auf insektenfreundliche Pflanzen im eigenen Garten setzen. Sylvia Frieb riet dazu, unbedingt zertifizierte Wildblumenmischungen zu verwenden, etwa von VWW Regiosaaten, einem bundesweiten Zusammenschluss von Wildsamen- und Wildpflanzenproduzenten (www.natur-im-vww.de).

Martina Boos dankte vor allem den „Obstpressern“, die 25 000 Kilogramm Äpfel, Birnen, Trauben und Quitten zu fast 18 000 Litern Saft verarbeitet haben. Rund 16 300 Liter wurden erhitzt. Eine Diashow von Luzia Thürmer zeigte abschließend alle bedeutenden Ereignisse des Jahres 2018.

Geehrt wurden Erna und Hans Kohler (25 Jahre) sowie Aloisia Urbanek, Eva Rosenkranz und Roland Brenner (20 Jahre). (lt)

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