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D’Wurzbergler

24.03.2015

Der Festausschuss steht bereits

Die Reichlinger Trachtler (vorne kniend): Markus Förg, Martin Sepp, (stehend erste Reihe): Andrea Böck, Manuela Rapp, Margret Gregor, Daniela Sepp, (dahinter): Irmgard Strommer, Markus Forschner, Christine Graf, Marlies Dirr und Benedikt Schmid, (letzte Reihe): Martin Soffer, Hubert Schamper, Florian Schmid, Margot Mayr, Tobias Gregor, Kathrin Heiland.
Bild: Gisela Klöck

Reichlinger bereiten sich schon auf das große Ereignis vor

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins „D´Wurzbergler“ Reichling im Gasthaus Mitschke hatte Vorsitzender Markus Förg eine schwere Aufgabe: Er erinnerte beim Totengedenken besonders an Antonie Schmid, die wenige Tage zuvor gestorbene Ehefrau des Ehrenvorstandes Benedikt Schmid. Mit einem Vater Unser brachte die Versammlung ihre Anteilnahme zum Ausdruck.

Förg teilte dann mit, dass Reichling das Gautrachtenfest 2017 ausrichten wird (LT berichtete). „Des muaß i machn, solange i hoaß bin“, sagte er dazu. 2016 findet außerdem der „maskierte Jugendvolkstanz“ in Reichling statt. Für die Gautrachtenwallfahrt auf den Hohen Peißenberg wünsche er sich beim nächsten Mal eine größere Beteiligung, sagte Förg. Neue Joppen werden beim „Grasegger“ angefertigt und können dort bestellt werden, fügte er hinzu.

Im Schriftführerbericht schaute Manuela Rapp zurück auf ein ereignisreiches Jahr. Christian Kölbl hatte in seiner Altersklasse beim Preisplatteln um den Bayerischen Löwen in Königsbrunn den ersten Platz geholt. Teilnahme an Umzügen, Ausflug und ein Sonnwendfeuer waren unter den Aktivitäten. Hervorzuheben sei die Veranstaltung des „Adventssingen“ mit Gründung einer neuen Musikgruppe, der „Wurzberger Würfelmusi“.

Beim Singen mit anschließendem Kaffee kam für die Anschaffung einer neuen Orgel in Reichling eine Spende von 800 Euro zusammen. Erwähnung fand die hohe Auszeichnung „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten“ an Benedikt Schmid. Familie Häringer schenkte dem Verein ihren Wagen, der stets bei Umzügen und dem Leonhardiritt gefahren wird.

Beim Gaujugendsingen hätte die Jugend einen guten Eindruck hinterlassen, hieß es weiter. Unter Leitung von Daniela Sepp war ein ganzer Kindertrachtenchor in Rottenbuch dabei. Mit einer Trachtenjugend von 26 Kindern und Jugendlichen sei der Verein gut aufgestellt.

Marlies Dirr berichtete von der Jugend, von Ausflügen und Auftritten. Ein blumiger Dank erging an die Musikerin Margret Gregor. In diesem Jahr soll wieder mehr getanzt und weniger gesungen werden bei der Jugend, hieß es. Andrea Böck berichtete dann von den Theateraktivitäten und dem gelungenen Stück „Die Leiche im Schrank“.

Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler dankte im Grußwort dem Verein für sein Einbringen in der Gemeinde und die „tolle Jugendarbeit“. Sie fungierte auch als Wahlleiterin. Die Neuwahlen brachten wenig Veränderung in der Vorstandsriege. Markus Förg bleibt Vorsitzender, Martin Sepp sein Stellvertreter. Norbert Forschner ist Kassenwart, Manuela Rapp Schriftführerin, Florian Schmid Erster Vorplattler, Kathrin Heiland und Julia Gregor Mädelvertreterinnen, Christian Kölbl, Marlies Dirr und Martin Sepp sind Jugendleiter. Andrea Böck ist für Theater und Laienspiel zuständig, Florian und Benedikt Schmid sind Beisitzer. Neu hinzukam ein zweiter Vorplattler, Tobias Gregor. Volksmusikwartin Irmgard Strommer gab ihr Amt ab, das nun Daniela Sepp und Margot Mayr innehaben. Daniela Sepp gab ihr Amt als Trachtenwartin ab, Christine Graf stieg in ihre Fußstapfen. Zwei neue Kassenprüfer wurden für Florian Schmid und Hubert Schamper gewählt: Margret Gregor und Martin Soffer. Für das Gaufest werden Markus Förg und Hubert Schamper dem Festausschuss vorstehen. Erna Linder und Franz Klöck erhielten Ehrungen für 50 und 25 Jahre Mitgliedschaft. Nach Terminvorschau und Dankesworten schloss der Vorsitzende die Versammlung mit dem alten Spruch „Treu dem alten Bruch“ und fügte die Worte „Tradition bewahren, Zukunft gestalten und in der Gegenwart leben“ an. Sein Stellvertreter Martin Sepp dankte Förg für die vergangenen drei Jahre, in denen er mit Eifer und Herzblut sein Amt ausübt habe.

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