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SPD 60plus

14.10.2017

Ein anderer Blick auf Bolivien

Ingo Lehmann (rechts) berichtete über Bolivien.
Bild: Hans Bucsek

Ingo Lehmann setzte seinen Reisebericht fort

Wie versprochen lieferte Ingo Lehmann die Fortsetzung seines Lichtbildervortrages bei der Landsberger SPD 60plus über Südamerika in der Sportgaststätte am Hungerbach. Per Beamer erlebten etwa 30 Besucher einen anderen Blick auf Landschaften, Tiere und Menschen in Bolivien, als ihn die Medien sonst vermitteln.

Der Flughafen von Sucre – der Hauptstadt Boliviens – ist mit 2904 Höhenmetern einer der höchstliegenden Flughäfen der Welt. Sucre liegt hoch in den majestätischen Anden im Herzen Boliviens. Das Bild der „weißen Stadt“ wird von weißen Häusern und großen, quadratischen Plätzen bestimmt.

Eine Tagesreise entfernt liegt der größte Salzsee der Welt, der Salar de Uyuni im Südwesten Boliviens. Am Rande des Salar liegt ein Eisenbahnfriedhof mit zum Teil über hundert Jahre alten Zügen. Nächstes Ziel war Potosí. Die Stadt liegt auf der Hochebene des Altiplano, in einer kargen, steppenhaften Gegend. Bereits im frühen 17. Jahrhundert machte das Silberreichtum Potosí zu einer der größten Städte der Welt. Weiter ging die Reise an den Titicacasee. Hier war ein Ritual der besonderen Art zu bestaunen: Eine Totenverehrung, bei der in der Urne keine Asche, sondern der Kopf des Verstorbenen war.

Die Isla del Sol (Sonneninsel) lebt von einer Legende: Manco Capac, der erste Inka, soll von hier aus das Reich der Inka, das sich über 5000 Kilometer erstreckte, gegründet haben. In Cuscu sind aus dieser Zeit noch viele Mauern erhalten. Der sogenannte Zwölfeckstein hat touristische Berühmtheit erlangt. Fünf alte Kirchen mit vergoldeten Bildern und Skulpturen zeugen heute noch vom ehemaligen Reichtum der Inkas. Doch in der Kolonialzeit haben die Spanier alles an Goldschätzen eingeschmolzen und außer Landes gebracht. Über Reisterrassen aus Natursteinen, vorbei an einer heiligen Quelle, ging es nach Machu Picchu, der gut erhaltenen Ruinenstadt in Peru. Sie wird täglich von Tausenden von Menschen besucht. Die Stadt umfasste 216 steinerne Bauten, die auf Terrassen gelegen und mit einem System von Treppen verbunden waren. Die fantastischen Bilder lösten eine rege Diskussion aus. Werner Gutmann, Leiter der Arbeitsgruppe 60plus der Landsberger SPD, bedankte sich bei Ingo Lehmann mit einer Flasche Rotwein. Die Besucher spendeten herzlichen Applaus. (lt)

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