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Sommerfest

01.09.2020

Freudiges Wiedersehen

Selbsthilfegruppen MS und Schlaganfall feiern in Landsberg

Nach vielen Wochen der coronabedingten Quarantäne erwies sich das „kleine Sommerfest“ für die Selbsthilfegruppen MS und Schlaganfall als ein „lange erwartetes und deshalb freudiges Wiedersehen“. Dazu eingeladen hatte die Gruppenleiterin Priorin Schwester Antonia ihre Gäste unter dem schattigen Walnussbaum im Klosterhof.

Um dabei auch die gebotenen Hygienemaßnahmen – allen voran die Abstandsregeln – einhalten zu können, hatte die VR-Bank Landsberg-Ammersee eine ganze Reihe von Tischen und Stühlen gesponsert. Und die Sparkasse Landsberg-Dießen spendete den Gästen die notwendigen Desinfektions-Utensilien. Für die ungetrübte Stimmung sorgten nicht nur ein gemeinsames Mittagessen sowie danach Kaffee und Kuchen, sondern auch musikalische Klänge. Mit Letzterem verwöhnten Konrad Welz (Akkordeon) und Ehefrau Maria die Anwesenden. Doch auch Schwester Antonia war die Freude ins Gesicht geschrieben, als sie ihre Schützlinge mit den Worten willkommen hieß: „Unser Kloster soll weiterhin ein offenes Haus sein und bleiben.“

Und nachdem sie die mittlerweile zahlreichen Geburtstagsjubilare der beiden Gruppen aufgezählt hatte, erinnerte sie daran, dass heuer die Dominikanerinnen seit genau 175 Jahren in Landsberg wirken. Davon sei Schwester Michaela 50 Jahre für den arbeitsintensiven Klostergarten verantwortlich. Emsig wie eh und je zeigten sich beim Fest auch die zahlreichen Helferinnen.

Als versierter Gesprächspartner erwies sich auch Alt-Landrat Walter Eichner. So berichtete er, dass sein Buch fertiggestellt sei und die Aufzeichnungen seiner beruflichen wie privaten Vergangenheit in gebundener Form unter dem Titel „Im Rückspiegel“ noch heuer erscheinen werden. (hel)

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