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Veteranen Egling

12.10.2017

In der Welt der Kaiserin

Die Eglinger Veteranen und der VdK-Ortsverband hatten zu einer Fahrt ins Sisi-Schloss Unterwittelsbach geladen.
Bild: Dieter Steininger

Im Sisi-Schloss wird ihr Leben nachvollziehbar

Der Veteranen- und Reservistenverein Egling-Heinrichshofen besuchte zusammen mit dem VdK-Ortsverband Egling-Heinrichshofen das Sisi-Schloss in Unterwittelsbach. Das Wasserschloss wurde im Jahre 1126 erstmals urkundlich erwähnt. Es stand immer in Verbindung mit der Stammburg in Oberwittelsbach. Das bayerische Herrschergeschlecht nahm nach der Umsiedlung von Scheyern den Namen der beiden Orte Ober- und Unterwittelsbach an.

Das Schloss Unterwittelsbach hat somit eine lange und wechselhafte Geschichte. Eine neue Blütezeit erlebte das Schloss, als es im Jahre 1838 von Herzog Maximilian in Bayern erworben wurde. Der lebenslustige und leutselige Herzog brachte neues Leben in die alten Mauern. Er bestritt von hier aus Jagden und war sehr angesehen im ganzen Umland. Seine Tochter Elisabeth, die spätere Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, in der Familie „Sisi“ gerufen, erlebte hier unbeschwerte Kindheitstage.

Eine Führung durch die Sonderausstellung „Lebens(t)raum und Wirklichkeit“ brachte der Reisegruppe aus Egling das Leben der bayerischen Herzogin näher. Die junge Sisi, ein Bündel an Lebensenergie, wuchs eng verbunden mit der Natur Bayerns auf. Was zunächst wie ein Märchen in Bad Ischl begann, als sie Kaiser Franz Joseph I. lieben lernte, entpuppte sich bald als ein Traum, aus dem sie unsanft erwachen sollte. Im angegliederten Schloss-Café wurde bei Kaffee und Kuchen im strahlenden Sonnenschein vor dem Schloss noch eifrig über die gesammelten Eindrücke diskutiert. (lt)

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