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Betreuungswerk Post

11.11.2017

Von Horch zu Audi

Die Mitglieder des Betreuungswerks Post, Telekom und Postbank bestaunten im Audi-Museum in Ingolstadt alte Modelle der Marke „Horch“.
Bild: Hans Bucsek

Ausflug der Senioren nach Ingolstadt

Die Seniorinnen und Senioren der Stiftung Betreuungswerk Post, Telekom und Postbank machten einen Ausflug zur Audi AG in Ingolstadt.

Der Unternehmensgründer August Horch verließ seine August Horch & Cie. Motorwagenwerke Zwickau. Für die Gründung eines neuen Unternehmens wurde ein neuer Name gebraucht. Die Lösung des Problems fand er im Vorschlag des Zwickauer Gymnasiasten Heinrich Finkentscher. Der übersetzte Horch ins Lateinische. Audi bedeutet „Höre!“ oder eben „Horch!“.

Mit der Marke DKW, der Horchwerke AG und mit der Übernahme der Marke Wanderer entstand 1932 die Auto Union AG mit Sitz in Chemnitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1949 die Auto Union GmbH mit Sitz in Ingolstadt neu gegründet. Nachdem sie sich zunächst auf die Marke DKW konzentrierte, wurde 1965 erstmals wieder die Marke Audi verwendet. Das gesamte Spektrum der Entwicklung von Fahrzeugen der vier Marken, deren erstes noch eher eine Postkutsche mit Vollgummirädern und vorn angeschraubtem Motor war, werden dem Besucher ansprechend und zum Teil zum Anfassen im Audi-Museum präsentiert.

Im Anschluss gab es eine Führung durch die Altstadt von Ingolstadt. Die hunderttürmige Stadt wurde Ingolstadt einst genannt, was sich auf die 1368 bis 1430 entstandene Stadtmauer und ihre Türme bezieht.

Weiter ging es ins 1973 eröffnete Medizinhistorische Museum. Im 18. Jahrhundert entstand hier ein eigenes „Experimentiergebäude“ der Naturwissenschaftler und Mediziner.

Nächster Halt war das Marienmünster, eine Kirche mit dem größten Dachstuhl, mit dem eine Kirche jemals eingedeckt wurde.

Ein paar Schritte weiter die Asamkirche Maria de Victoria, ein barockes Schatzkästchen, ohne Vorplatz und Turm.

Und weiter ging der Weg über die Ludwigstraße und den Viktualienmarkt, dessen Biergarten noch gut besucht war und zum Verweilen einlud.

Doch das Ziel war in Sichtweite: der Parkplatz am Stadttheater, wo der Bus „viele müde Krieger“ – nach fünf Stunden Tagesmarsch – in Empfang nahm.

Für Senioren eine anzuerkennende Leistung. Der Tag fand mit einem deftigen Abendessen und einer Halben Bier im Landgasthof Asum in Dasing einen harmonischen Ausklang. (lt)

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