Damit Eichhörnchen sicher Straßen queren können, gibt es in Landsberg jetzt drei spezielle „Brücken“.Foto: Silas Stein/dpa (Symbolbild)
Schon Walt Disney hat erkannt, wie Eichhörnchen, oder Streifenhörnchen, auf uns Menschen wirken. Die kleinen, putzigen Nager gehören zu den beliebtesten Tierarten. Eichhörnchen mag eigentlich jeder und ist begeistert, wie flink und akrobatisch es klettert.
Das Eichhörnchen, ursprünglich ein reines Waldtier, hat sich auch die Stadt als Lebensraum erobert. Doch das Leben in der Stadt birgt für die Tiere auch Gefahren, vor allem beim Überqueren viel befahrener Straßen. Statt eines Zebrastreifens haben die Eichhörnchen in Landsberg nun drei Brücken, in Form von zwischen zwei Bäumen gespannten Seilen, erhalten.
Eine dieser Brücken befindet sich direkt vor der Redaktion des Landsberger Tagblatts. Natürlich sind uns Redakteurinnen und Redakteuren die flinken Nager schon aufgefallen, ebenso wie der Kleiber, der regelmäßig während der Redaktionskonferenz einen Baum auf und ab läuft. Aber ein Eichhörnchen, das über das Seil (Brücke) läuft, noch nicht.
Was tun, wenn ein Marder die Brücke nutzt?
In den nächsten Tagen werden wir die Augen offen halten und wenn möglich, ein Foto von einem in luftiger Höhe balancierenden Eichhörnchen machen. Und sollte ein Marder die Brücke widerrechtlich nutzen, werden wir das natürlich dem Forstamt melden. Ist das eigentlich eine Ordnungswidrigkeit? Nun, wir wollen mal nicht so sein.
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