Im Mordprozess um die getötete dreifache Mutter Nina H. aus Augsburg-Haunstetten hat der Angeklagte Gino F. sein bisheriges Schweigen gebrochen. Vor dem Landgericht belastete er seinen Ziehvater Christian S. schwer, der erst gestern wegen des Verdachts auf Auftragsmord verhaftet worden war. Laut Aussage des 29-Jährigen Gino F. sei ursprünglich lediglich geplant gewesen, das Opfer einzuschüchtern. Die tödlichen Schüsse habe jedoch Christian S. abgegeben. Die neue Aussage könnte dem Verfahren nun eine entscheidende Wendung geben.