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Licht in das Bananenbraun

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Licht in das Bananenbraun

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    Licht in das Bananenbraun
    Licht in das Bananenbraun

    Mit der gesunden Ernährung ist das so eine Sache. Da kauft man Bananen und Birnen, Ananas und Äpfel – und drapiert alles auf einen Teller. Nicht nur, weil sich die bunte Mischung auf dem Tisch gut macht, sondern weil man den guten Vorsatz, all die gesunden Sachen zu verspeisen, stets vor Augen hat.

    Aber auch mit dem Teller ist das so eine Sache. So schnell, wie das Obst darauf dahinschrumpelt, kann man den Berg gar nicht abtragen. Mein Problemfall ist die Banane. Gehört in jeden Obstkorb, schmeckt aber nicht jeden Tag. Nach zwei Tagen ist das Ding fleckig, nach dreien weich und dann unansehnlich braun. Warum nur?

    Ein TV-Beitrag bringt Licht ins Bananenbraun. Das gelbe Ding, erklärt eine Dame, darf nie neben dem Apfel liegen. Die zwei können es, rein chemisch gesehen, nicht miteinander. Weil Äpfel ein Gas ausströmen, werden die Bananen schneller braun. Und das wiederum macht die Äpfel schrumpelig.

    Wer soll nun die gemeinsame Obstschale verlassen? Der Apfel? Die Banane? Die Lösung flimmert wenig später über den Fernsehschirm. Brot, heißt es, hält länger, wenn ein Apfel mit im Kasten liegt. Hab es ausprobiert. Die Banane ist noch schön gelb. Das Brot weich. Aber dafür habe ich jetzt ein Problem mit schrumpeligen Äpfeln. Das hat so leider keiner gesagt.

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