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Neuvorstellung

24.06.2019

Der sanfte Riese: So fährt sich der neue Mercedes-Benz GLS

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5 Bilder
Mehr geht nicht: der gigantische Mercedes-Benz GLS.
Bild: Daimler AG

Größer und komfortabler ist keiner: Der neue Mercedes GLS fährt auf Luft. Ein erster Test.

Sorry, man muss es so sagen, aber: Mercedes hat den Längsten. Parallel zum Debüt des GLB (siehe oben), der sich in seiner Kompaktheit gefällt, schickt Stuttgart den neuen GLS ins Rennen, der in vielerlei Hinsicht so gut wie keine Grenzen kennt.

Das wird dem Lager der hiesigen Riesen-SUV-Kritiker nicht gefallen, aber auf dem Weltmarkt, allen voran in den USA und China, ist Größe oft eben doch alles. An die 5,21 Meter des neuen GLS reicht niemand heran, nicht einmal ein Range Rover mit langem Radstand, auch kein Audi Q7 und kein BMW X7. Mithalten können da nur noch die Amis etwa mit einem Cadillac Escalade.

Der aber ist ein ganz anderes Auto, bei weitem nicht so luxuriös und so praktisch. Der GLS hat anders als der kleine vernünftige Bruder GLB die drei Sitzreihen serienmäßig an Bord. Bei einem Radstand von 3,14 (!) Metern und einem zumutbaren Zustieg erübrigt sich die Frage nach den billigen Plätzen. Es gibt keine. Alle hinteren Sessel lassen sich einzeln oder sogar gleichzeitig mit einem einzigen Knopfdruck flach legen. So entsteht eine wahre Ladehalle mit einem Volumen von 2400 Litern und einer Ladefläche von 2,20 Metern. Darauf könnte Dirk Nowitzki (2,13 Meter) locker ausgestreckt liegen.

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Trifft sich gut, denn es ruht sich ausgesprochen sanft in der „S-Klasse unter den SUVs“, die nicht nur ein exzellentes Leise- und Komfort-Niveau erreicht, sondern ihre Passagiere zudem auf eine Luftfederung bettet. Die Ausbaustufe, das aus dem GLE bekannte Fahrwerk namens E-Active Body Control, kann als einziges System auf dem Markt die Feder- und Dämpferkräfte an jedem einzelnen Rad blitzschnell regeln. So schwebt der GLS über noch so große Unebenheiten oder stemmt sich in Kurven gegen das Wanken.

Mercedes GLS: Preise, Leistung, Daten

Die wahre (und wohl heimliche) Qualität der aktiven Luftfederung ist aber ihre Geländetauglichkeit. Katzengleich bewegt sich der Gigant damit über Felsen, durch Furchen, Schlamm oder Wasserläufe - ganz so, als spielte der Untergrund überhaupt keine Rolle. Nur einen Nachteil hat das Schmuse-Fahrwerk: Es kostet 7735 Euro Aufpreis. Dabei müssen GLS-Fahrer ohnehin tief in die Tasche greifen. Los geht es erst bei 85.924 Euro für den „kleinen“ Diesel mit 286 PS. Der zweite Selbstzünder liefert 330 PS und kommt auf 90.386 Euro – ein fulminanter Selbstzünder, selbst was die Themen Verbrauch (unter acht Litern der Norm nach) und Emissionen (Euro 6d) betrifft.

Sogar einen V8 hat Mercedes im GLS wieder unter der Haube. Der ist erstmals elektrifiziert, wodurch sich zu den 489 Verbrenner- noch 22 Elektro-PS addieren. Der so gewonnene „Boost“ ist gigantisch wie das ganze Auto.

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Die Diskussion ist geschlossen.

02.07.2019

"Der sanfte Riese", der dicke Trampel würds wohl eher treffen!

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24.06.2019

So wie sich das darstellt, ignoriert die Autoindustrie jeglichen Beitrag zum Umweltschutz.
Und die Politik ? Schaut zu !

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24.06.2019

(edit/mod/bitte sachlich zum Thema des Artikels kommentieren! Außerdem gilt das Urheberrecht zu beachten. Wenn Sie aus fremden Quellen zitieren, dann nur auszugsweise und mit Angabe der Quelle, bzw. dem Link zum Artikel!)

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