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24.01.2020

Wohin die Schützen ziehen

Nahe der Mehrzweckhalle soll das neue Schützenheim des Vereins Edelweiß Egling gebaut werden.
Foto: Thorsten Jordan

In den vergangenen Monaten wurde über viele Standorte diskutiert, an denen die neue Heimat von Edelweiß Egling entstehen soll. Wie es für den Verein weitergeht

In den vergangenen Monaten waren zahlreiche Standorte als neue Heimat für den Schützenverein Edelweiß Egling im Gespräch. Dazu zählten unter anderem der Bauhof, ein Neubau auf dem Parkplatz nördlich des Hartplatzes am Birkenweg und der Keller des geplanten Neubaus des Gemeindehauses an der Hauptstraße. Unumstritten waren alle Lösungen im Gemeinderat nicht. Jetzt gibt es eine Entscheidung, allerdings für einen anderen Standort.

Vorgesehen ist der Neubau des Schützenheims am Schulzentrum, südöstlich der Mehrzweckhalle. Diese Lösung hatte Bürgermeister Ferdinand Holzer im November schon einmal ins Gespräch gebracht. Der Gemeinderat hat sich nach einer erneuten und kontroversen Aussprache letztlich einstimmig für diese Option ausgesprochen. Der Neubau wird als ein eigenständiges Gebäude erstellt und nicht wie zunächst angedacht mit der Mehrzweckhalle verbunden. Architekt Franz Kollmann, der in der vergangenen Sitzung des Gemeinderats zwei Varianten vorstellte, rechnet mit Kosten von voraussichtlich knapp 700000 Euro.

Verbindlich geklärt werden müssen laut Bürgermeister Holzer noch die staatlichen Fördermöglichkeiten und die Bezuschussung durch den Bayerischen Sportschützenbund. „Wir erwarten, dass etwa 25 Prozent Kosten förderfähig sind“, sagte er. Wie zu vernehmen war, wollen die Edelweißschützen knapp 110000 Euro an Eigen- und Fremdkapital tragen und durch Eigenleistungen Arbeiten im Wert von etwa 60 000 Euro selber erledigen.

Nun kann Architekt Franz Kollmann in die Feinplanung des neuen Schützenheims einsteigen, denn Rathauschef Ferdinand Holzer möchte gerne noch im Frühjahr dieses Jahres den Bauantrag einreichen, wie er auf Nachfrage unserer Zeitung informierte.

Die präsentierte Planung sieht auf einer Gebäudefläche von etwa 415 Quadratmetern einen gegliederten Baukörper vor, der im nördlichen Teil auf gut 90 Quadratmetern einen Aufenthaltsbereich mit sanitären Anlagen vorsieht. Daran soll sich südlich die Schießhalle anschließen. Neben der Umkleide, dem Aufsichts- und Auswerteraum sowie dem Waffendepot sollen darin zehn Pistolen- und Luftgewehrstände sowie zwei Stände für Zimmerstutzen untergebracht werden. Im östlichen Teil findet ein knapp 30 Quadratmeter großer Lagerraum Platz.

Erfreut über die Entwicklung zeigte sich der Zweite Schützenmeister von Edelweiß Egling, Peter Kaiser. „Wir sind dankbar, dass die Gemeinde uns unterstützt. Wir Schützen sind gewillt, alles zu tun, um das Projekt zu einem guten Ende zu führen“, so Kaiser.

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