Newsticker

Krankenkasse DAK: Corona-Krise hat Fehlzeiten bislang nicht erhöht
  1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. 14-Jähriger kommt mit Küchenmesser in die Schule

Unterallgäu

13.06.2013

14-Jähriger kommt mit Küchenmesser in die Schule

Mit einem "längeren Küchenmesser" ist ein 14-Jähriger in die Schule gekommen.
Bild: Symbolfoto: Catrin Weykopf

Ein Jugendlicher hat in Pfaffenhausen seinen Mitschüler bedroht und war wenige Tage später mit einem Küchenmesser in der Schule erschienen.

Er hat einen Mitschüler bedroht und kam wenige Tage später mit einem Küchenmesser in die Schule nach Pfaffenhausen: Nun ist ein 14-Jähriger in eine jugendpsychiatrische Einrichtung eingewiesen worden.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, sei es bereits vor einigen Tagen an der Schule im nördlichen Landkreis Unterallgäu „grundlos“ zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Schülern einer achten Klasse gekommen. Im Rahmen dieses Streits habe der 14-Jährige seinen 15-jährigen Klassenkameraden verbal bedroht. Andere Schüler, die die Drohung gehört hatten, wandten sich an die Schulleitung, so die Polizei.

Am Mittwoch wurde dann der Junge von einer Schulsozialarbeiterin aus dem Klassenzimmer geholt, so Polizeisprecher Christian Owsinski. Der 14-Jährige wurde zur Schulleitung gebeten, die die Polizei hinzuzog. Wie sich herausstellte, hatte der Schüler ein längeres Küchenmesser im Schulranzen dabei.

Er hat laut Polizei keine anderen Personen mit dem Messer bedroht. Eine konkrete Gefahr habe bis zu diesem Zeitpunkt nicht vorgelegen, heißt es im Polizeibericht. „Die Schule hat sehr verantwortungsbewusst gehandelt“, sagte Owsinski. "Aufgrund der Gesamtumstände" – laut Owsinski hat der 14-Jährige eine „gewisse Vorgeschichte“, auf die er nicht näher eingehen wollte – wurde der Schüler in eine jugendpsychiatrische Einrichtung eingewiesen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren