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Spahn mit Corona infiziert - Kabinett muss nicht in Quarantäne
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Mindelheim

16.10.2020

23 Corona-Fälle im Mindelheimer Seniorenzentrum

Mehr als 100 Senioren leben im Mindelheimer Seniorenzentrum. Nun gibt es mehrere Corona-Fälle.
Bild: Stoll

Im Mindelheimer Seniorenzentrum sind 23 Bewohner und Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. So geht es jetzt weiter.

Jetzt ist im Mindelheimer Seniorenzentrum der Ernstfall eingetreten, den man immer vermeiden wollte: Mehrere Menschen wurden dort positiv auf Corona getestet.

Nachdem ein Bewohner ins Krankenhaus kam und der Corona-Test dort positiv ausfiel, testete man nach Aussage des Unterallgäuer Landratsamts auch die anderen Bewohner in der Wohngruppe sowie die Pflegekräfte. Das Ergebnis: 16 weitere Bewohner und sechs Pflegekräfte sind positiv getestet worden.

Das gilt nun für das Mindelheimer Seniorenzentrum

Nun steht die gesamte Einrichtung unter Quarantäne. Es gibt ein Besuchsverbot sowie einen Aufnahme- und Verlegungsstopp, wie das Landratsamt bestätigt.

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Noch im Lauf des heutigen Freitags wird das komplette Pflegeheim mit rund 170 Personen getestet.

Wie es hinter den Kulissen aussieht, erfahren Sie hier: Corona-Fälle im Mindelheimer Seniorenheim: So geht es Personal und Bewohnern

Die Allgemeinverfügung im Unterallgäu gilt weiterhin

Im Unterallgäu gelten derweil weiterhin verschärfte Corona-Regeln. Da der Frühwarnwert von 35 Neuinfektionen in einer Woche pro 100.000 Einwohner nicht dauerhaft unterschritten wurde, hat das Landratsamt die seit vergangenen Samstag geltende Allgemeinverfügung vorerst bis Montag, 19. Oktober, verlängert. Die verschärften Regeln können laut dem Unterallgäuer Gesundheitsministerium erst dann wieder aufgehoben werden, wenn der Frühwarnwert sieben Tag in Folge unterschritten wird. Das war in der vergangenen Woche nicht der Fall. Die Allgemeinverfügung wurde deshalb verlängert. Es gilt also weiterhin:

  • An Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen dürfen maximal 50 Personen teilnehmen.
  • Zudem wird dringend empfohlen, in privaten Räumen die Gästezahl auf maximal 25 zu begrenzen.
  • In Kindertagesstätten gilt: Wo es organisatorisch möglich ist, muss eine funktionelle Trennung der Gruppen vorgenommen werden. Bei Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen erwachsenen Personen gilt für Eltern und Personal die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Schüler und Lehrer an weiterführenden Schulen und Berufsschulen müssen Mund-Nasen-Schutz tragen. Nur wer durchgängig im Klassenverband unterrichtet wird, darf an seinem Platz die Maske abnehmen.

Corona-Fälle gibt es auch im Kloster mit angrenzendem Hotel in Bad Wörishofen (wir berichteten: Weitere Corona-Fälle im Kloster Bad Wörishofen und seinem Umfeld) mit sieben Infizierten im Kloster und dessen Umfeld sowie fünf positiven Mitarbeitern im Hotel. Bei der Nachtestung der Schulklasse in Türkheim gab es ausschließlich negative Tests. Die Schüler müssen aufgrund der Inkubationszeit aber insgesamt 14 Tage in Quarantäne bleiben.

So viele Unterallgäuer sind derzeit mit dem Coronavirus infiziert

Aktuell sind 119 Unterallgäuer nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden seit Mitte März 611 Unterallgäuer positiv getestet. 20 von ihnen sind verstorben, 472 gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz – also die Neuinfektionen innerhalb einer Woche umgerechnet auf 100.000 Einwohner – liegt aktuell bei 33,03.

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16.10.2020

Wie konnte in einem Altenheim mit so vielen Infizierten dies unbemerkt bleiben?

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