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Energie in Breitenbrunn

21.04.2015

56 Tonnen schwerer Transformator angeliefert

Zwischen Breitenbrunn und Schöneberg entsteht ein Umspannwerk – nun wurde der Transformator geliefert.
Bild: LEW/Hochgemuth

Ein Tieflader brachte das Teil zum Umspannwerk nach Breitenbrunn. Was seine Anschaffung mit Photovoltaikanlagen zu tun hat

Breitenbrunn/Schöneberg Ein Tiefladetransporter hat einen 56 Tonnen schweren Transformator in das Umspannwerk geliefert, das derzeit zwischen Breitenbrunn und dem Pfaffenhausener Ortsteil Schöneberg entsteht. Dafür hat die LEW Verteilnetz GmbH (LVN), eine Tochtergesellschaft der Lechwerke AG (LEW) gesorgt. Der 110/20-kV-Transformator wurde von einem Autokran abgeladen und wird in den kommenden Wochen angeschlossen.

Mit dem Bau des neuen Umspannwerks, das rund einen Kilometer nördlich vom Ortsrand Breitenbrunn entsteht, investiert die LVN laut eigener Pressemitteilung in die sichere und zuverlässige Stromversorgung. Im Nordosten des Landkreises Unterallgäu sowie im Südosten des Landkreises Günzburg seien in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Photovoltaikanlagen an das Stromnetz angeschlossen worden.

Mit dem Bau des neuen Umspannwerkes soll sichergestellt werden, dass das regionale Verteilnetz durch die zusätzlich Anbindung an das 110-kV-Hochspannungsnetz weiterhin ausreichende Kapazitäten zum Anschluss neuer Anlagen und zur Verteilung der erzeugten Energie hat. Dabei diene der Transformator dazu, die elektrische Spannung von der 110-kV-Hochspannung auf die 20-kV-Mittelspannung umzuwandeln beziehungsweise lokal überschüssige Energie auf die 110-kV-Ebene hochzutransformieren, heißt es weiter in der Mitteilung.

56 Tonnen schwerer Transformator angeliefert

Das Umspannwerk entstehe dabei in kleinstmöglicher Ausführung. Es versorgt ein Gebiet von etwa acht Quadratkilometern zwischen Breitenbrunn und Bronnen sowie zwischen Kirchheim und Pfaffenhausen.

Neben der Errichtung des Umspannwerkes erneuert die LVN die 110-kV-Leitung im Gemeindegebiet Breitenbrunn und verlegt Mittelspannungskabel an das bestehende 20-kV-Netz in Loppenhausen, Breitenbrunn und Schöneberg. Damit wird die 20-kV-Freileitung zwischen den Orten Breitenbrunn und Schöneberg teilweise ersetzt und kann nach Abschluss der Arbeiten – voraussichtlich Anfang 2016 – abgebaut werden.

Die Arbeiten zur Errichtung des Umspannwerkes haben Anfang Oktober im vergangenen Jahr begonnen und dauern voraussichtlich bis zum Sommer dieses Jahres an. Das Umspannwerk zwischen Breitenbrunn und Schöneberg geht voraussichtlich im Juni 2015 in Betrieb. Insgesamt investiert die LVN eigenen Angaben zufolge für das Umspannwerk und für die zugehörige 20-kV-Netzanbindung rund drei Millionen Euro. (mz)

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