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Ausbildung

06.12.2014

93 Schüler, mehr als 30 Betriebe und viel Information

Mehr als 90 Schüler haben sich beim Ausbildungstag über Pfaffenhausener und Kirchheimer Betriebe – hier die Firma Lutzenberger – informiert.
Bild: hak

Jugendliche aus Pfaffenhausen und Kirchheim schauen sich Firmen näher an

Zum vierten Mal haben die Mittelschulen in Kirchheim und Pfaffenhausen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und heimischen Betrieben einen Ausbildungsinformationstag organisiert. Den Schülern bot sich die Gelegenheit, Ausbildungsbetriebe der unterschiedlichsten Branchen in den Verwaltungsgemeinschaften Pfaffenhausen und Kirchheim kennenzulernen. Mit Bussen waren die 93 Schüler der siebten, achten und neunten Klassen unterwegs. Die Busse pendelten laufend zwischen den Firmenstandorten: Mehr als 30Betriebe machten mit.

Dem Infotag vorausgegangen war ein Elternabend an der Mittelschule Pfaffenhausen, bei dem der Ausbildungsinformationstag von Vertretern der Betriebe, den Bürgermeistern, Schulleitern und Mitarbeitern der Agentur für Arbeit vorgestellt worden ist. Der Schwerpunkt lag diesmal auf dem Thema „Chancen von Frauen in Männerberufen“. „Ein Hauptproblem bei der Ausbildung ist die unterschiedliche Beliebtheit der Berufe“, sagte Erich Grenzstein von der Agentur für Arbeit, der mit seiner Kollegin Yvonne Goldstein die Veranstaltung organisiert hatte. „Auf drei freie Ausbildungsplätze im Handwerk kommt ein Bewerber. Auf einen freien Platz im Büro kommen drei Bewerber.“

Bei der Pfaffenhausener Bauunternehmung Lutzenberger bestätigt man diese Einschätzung: „Gute junge Leute für die Ausbildung am Bau zu interessieren und zu gewinnen, ist nicht leicht“, sagte Winfried Eitler bei der Ankunft einer Gruppe Jugendlicher auf dem Bauhof, die großes Interesse an den modernen Maschinen und der abwechslungsreichen Tätigkeit zeigte.

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Den „Erfahrungshorizont“ der Jugendlichen zu erweitern, das sei das vorrangige Ziel dieses Informationstages, erklärte Rektor Anton Sonntag von der Mittelschule Kirchheim. Es sei gut und wichtig, dass die Schüler möglichst viele Berufe kennenlernten, um sich dann in Abstimmung mit den Eltern entscheiden zu können, was für sie die passende Ausbildung sei.

Renate Förner, Rektorin in Pfaffenhausen, ist einer Meinung mit ihrem Kollegen aus Kirchheim: „Ich bin sehr froh, dass es den Ausbildungsinformationstag gibt, der für die Schüler und die Schulen viel bringt.“ (hak)

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