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Unteregg

24.11.2019

Ärger um Beleuchtung in Unteregg

Die Gehwegleuchten am Unteregger Pfarrhof sorgen auch am Parkplatz für Helligkeit.

Warum sich eine Leserin an den 30 Lampen stört, die den Pfarrhof in Unteregg beleuchten und was Bürgermeisterin Marlene Preißinger dazu sagt.

Im vergangenen Jahr wurde der ehemalige Pfarrhof in Unteregg seiner neuen Bestimmung als Dorfgemeinschaftshaus übergeben, in dem seither auch einiges geboten ist. Eine Leserin stört sich jedoch daran, dass im Zuge der Sanierung auch 30 Leuchten angebracht wurden, die bereits ab dem frühen Nachmittag bis spät in die Nacht hinein leuchteten. „Das sind zwar LED-Lampen, aber es ist ja nicht so, dass die gar keinen Strom brauchen.“ Neben Geld kosteten sie – Stichwort Lichtverschmutzung – zahlreichen Insekten das Leben. „Überall ist vom Bienenschutz und vom Stromsparen die Rede. Da sollte die Gemeinde mit gutem Beispiel vorangehen“, so die Leserin. „Das Pfarrhaus ist schön saniert, da kann man gar nichts dagegen sagen. Aber das mit den Lampen, das kann ich nicht nachvollziehen. Wer den Pfarrhof anschauen will, kann ihn doch auch bei Tag bewundern“, findet sie.

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Die Lampen am Pfarrhof in Unteregg seien zwingend notwendig, sagt Bürgermeisterin Marlene Preißinger

Wie Bürgermeisterin Marlene Preißinger auf Nachfrage der MZ mitteilt, seien die Lampen jedoch weniger dazu gedacht, das Gebäude ins rechte Licht zu rücken als dazu, tatsächlich für Helligkeit zu sorgen. „Ohne diese Lampen wär’s einfach kuahranzanacht“, so Preißinger. Der Pfarrhof liege im Schatten der Kirche und der Parkplatz sei komplett unbeleuchtet. Ohne die zwölf Gehwegleuchten, die mit jeweils zwei sieben Watt starken LED-Lampen ausgestattet sind, gehe es deshalb nicht. „Das braucht’s unbedingt.“ Ergänzt werden die Gehweg- von sechs 8,5-Watt-Bodenleuchten. Fünf von ihnen sind auf den Pfarrhof gerichtet und eine auf einen Baum im Innenhof. Letztere sei tatsächlich nicht zwingend nötig und „ein Zuckerl“, räumt Preißinger ein. Die insgesamt 30 Lampen seien mit einem Sensor ausgestattet und leuchteten vom Einbruch der Dämmerung bis 22.30 Uhr, im Herbst und Winter also deutlich früher als im Frühjahr und Sommer. Zwei weitere 7-Watt-Lampen an den Türen verfügen über einen Bewegungsmelder, leuchten also nur bei Bedarf. (baus)

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