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23.11.2017

Ärger um Hundekot

Leuchtend orangefarbene Päckchen voller Hundekot liegen in Bad Wörishofen vermehrt an beliebten Spazierwegen.
Bild: Andreas Klemm

Verschönerungsverein spricht von Sauerei

Man sieht sie an vielen Stellen im Stadtgebiet: organgefarbene Plastiksäckchen mit Hinterlassenschaften von Vierbeinern. Sie liegen oft auf Wegen und in Wiesen, nur nicht im Müll, wo sie eigentlich hingehören. Der Verschönerungsverein Bad Wörishofen hat dies am Mittwoch angeprangert.

Es treibe ihm als Vorsitzendem „die Zornesröte ins Gesicht, wenn immer häufiger Hundekotbeutel entlang der Gassi-Strecken am Wegrand weggeworfen werden, statt sie nach Hause oder wenigstens bis zum nächsten Abfallbehälter mitzunehmen“, sagt Michael Scharpf. Der Verschönerungsverein ist sehr um Naturschutz und Landschaftspflege bemüht. Dazu gehört auch die jährliche Müllsammlung an Wegen und Plätzen. „Selbst vor Gedenkstätten wie dem Pestfriedhof machen manche Hundebesitzer nicht halt“, kritisiert Scharpf und berichtet von Kotbeuteln, die heuer auch dort gefunden wurden. Aktuell seien vor allem der Moosbergrundweg und auch die Lindenallee an der Schlingener Straße vermehrt betroffen zu sein. Weithin sichtbar liegen dort die Beutel im Gras. Scharpf kann das nicht verstehen.

Warum, so fragt er, klaube man zuerst die Hinterlassenschaften der Hunde auf, um sie dann „in die Landschaft zu werfen?“ Er nennt das schizophren.

Dass es womöglich zu wenige Abfallbehälter gebe, lässt Scharpf nicht gelten. „Das mag ja sein, aber andere Hundebesitzer schaffen es schließlich auch, den Beutel samt Inhalt mitzunehmen.“

Es gebe keine Rechtfertigung „dieser Sauerei“. (mz)

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