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Rammingen

25.01.2021

„Also Corona, weg jetzt!“: Machtwort von Rammingens Kleinkunstkönig

Lange hielt es Tscharlie Hemmer nicht im selbst verordneten „Ruhe“-Stand. Er wechselte wenige Monate nach seinem Abschied im Ramminger Braustadel (Foto) in den Ramminger Stern. Doch dann machte Corona dem kulturellen Treiben ein vorübergehendes Ende. Diese Pause nutzt Hemmer jetzt, um schon am Herbstprogramm zu basteln.

Plus Tscharlie Hemmer plant schon wieder für die Zeit nach der Pandemie. Allzu lange hat er es im „Ruhe“-Stand nicht ausgehalten.

Gerade Kulturschaffende und Künstler leiden besonders unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie. Tscharlie Hemmer, der gerne auch als „König der Kleinkunst im Unterallgäu“ gefeiert wird, geht es da nicht anders. Trotzdem geht sein Blick nach vorne: „Wenn man Gutes will, muss man sehr früh aktiv werden. Man hat ja Zeit in dieser schrecklichen Zeit“, sagt Hemmer und hat schon einige Veranstaltungen für den Herbst geplant. Und wenn alles klappt, dann kann als Erster Roland Helfer am 18. April im Gasthaus „Stern“ in Rammingen auftreten.

Wie berichtet hatte sich der Kulturveranstalter nach zwölf Jahren im Braustadel in Rammingen 2019 verabschiedet.

Er hatte die Größten der bayerischen Kabarett-Szene auf diese Bühne mit dem besonderen, rustikalen Flair gebracht.

Doch im „Ruhe“-Stand hielt es der umtriebige Hemmer nicht lange aus und wechselte im September 2020 den Stern. Mit dem Duo „Les Derhosn“ feierte Hemmer im Herbst dann auch ein umjubeltes Comeback, ehe die Corona-Krise der Kultur erneut den Hahn zudrehte. Seither sitzt Hemmer zuhause in Mindelheim und wartet gemeinsam mit den vielen Kleinkunstfans in der Region, dass es endlich wieder losgehen kann.

Und sobald wieder ein Licht am Ende des Corona-Tunnels erkennbar sei, werde es auch wieder losgehen, verspricht Tscharlie Hemmer: Seine Freunde von „Mark ’n’ Simon“ mussten ihren geplanten Auftritt in Rammingen bereits zweimal coronabedingt absagen und sobald wieder Veranstaltungen erlaubt sind, werden die beiden die Bühne in Rammingen „zum Kochen bringen“, verspricht Hemmer.

Was Hemmer für seine neue Bühne in Rammingen geplant hat

Auch weitere Termine hat Hemmer trotz Corona schon fix gemacht: Am Freitag 8. Oktober kommt „TBC Totales Bamberger Cabarett“, die bei den Fans durch Auftritte im Braustadel bestens bekannt sind. Einen großen Wunsch erfüllt sich Hemmer selbst, wenn am Freitag 15. Oktober, Toni Lauerer auftritt.

Am Samstag, 30. Oktober, kommt dann Hemmers Freund Helmut A. Binser, der nach seinem Auftritt noch eine besondere „After-Show-Party“ verspricht: Als glühender Fan des FC Bayern wird Binser mit dem FC-Bayern-Fanclub Rammingen kräftig feiern.

Fix geplant sind auch die Auftritte von Stefan Wählt (ehemals „da Bertl und i“) am Freitag, 12. November, das Solo-Programm von Michael A. Tomis, dem Frontmann von TBC (O-Ton Hemmer: „Wahnsinn, der Mann“) am Freitag, 26. November, und dann am Sonntag, 12. Dezember, das Weihnachtsprogramm von Stefan Wählt & Eva Petzenhauser.

So schätzt Tscharlie Hemmer die Zukunft der Kulturszene nach der Corona-Krise ein

Zusätzlich soll auch die ausgefallene Veranstaltung der Unverschämten Wirtshaumusik für das Weihnachtsprogramm im Stern am 5. Dezember nachgeholt werden.

Tscharlie Hemmer ist optimistisch, dass die Kulturszene nach der Pandemie wieder schnell auf die Beine kommt. Sein Motto daher: „Also Corona, weg jetzt! Und dann auf in den Stern nach Rammingen.“

Tickets Tscharlie Hemmer freut sich über Reservierungen unter den Telefonnummern 08261/21196 oder 0151/70802824.

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