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Gastronomie

15.06.2019

Arrivederci e benvenuto in Bad Wörishofen

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Fortunato und Kornelia Quattrocchi bereiten sich auf den Ruhestand vor. Für „Vini & Sapori“ bedeutet dies das Aus.

Das kultige „Vini & Sapori“ schließt - doch an anderer Stelle entsteht Neues. Auch bei Feinkost Erba steht eine Veränderung an.

Gerade in den Sommermonaten schätzen Einheimische und Gäste das „italienische Flair“ der Kneippstadt: Bad Wörishofen wird daher manchmal auch scherzhaft als „nördlichste Kurstadt Italiens“ bezeichnet.

Ein Teil dieses mediterranen Flairs ist auch die südländische Gastronomie – seit gut zwei Jahrzehnten sorgen nicht zuletzt Fortunato und Kornelia Quattrocchi in ihrem kultig-chaotischen Feinkostladen „Vini & Sapori“ in der Hauptstraße dafür, dass sich viele Urlauber fast schon in „Bella Italia“ fühlen.

Doch damit ist nun bald Schluss: Das Ehepaar geht in den Ruhestand, spätestens im Oktober werden hier die Lichter endgültig ausgehen. Doch ganz verliert die Kneippstadt das „dolce far niente“ nicht, das die vielen Stammkunden an ihrem „Vini & Sapori“ so geschätzt haben: Tochter Laura Abramo (36) und ihr Ehemann Antonio (37) haben jüngst gegenüber dem Kurtheater ihr neues Café „Triscele – Vino & Sapori“ eröffnet und der Namenszusatz ist mehr als die Erinnerung an das elterliche Geschäft: sie wollen hier ein ähnliches gastronomisches Angebot bieten wie die Eltern im „Vini & Sapori“. Also nicht nur „arrivederci“ – auf Wiedersehen – sondern auch benvenuto: willkommen! Noch fehle es zwar ein wenig an dem „typisch-italienischen Chaos“, sagt die selbst ernannte „Italo-Bayerin“ Laura Abramo. Doch das werde sich bestimmt schnell finden, sprüht die 36-Jährige voller Tatendrang.

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Was mit dem Stammgeschäft ihrer Eltern in der Hauptstraße passiert und ob es hier eine weitere gastronomische Nutzung geben werde, sei derzeit noch offen.

„Ciao e Grazie“ sagen auch Nina (40) und Andrea Erba (48), die seit sieben Jahren im gleichnamigen Feinkostgeschäft ihre treue Stammkundschaft und viele Gäste begrüßen. Mitte August wird ein neuer Pächter das Geschäft übernehmen. Nach vielen Jahren in der Gastronomie sei es jetzt überfällig, sich endlich mehr Zeit für die Familie zu nehmen.

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