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Markt Wald

01.08.2018

Auszeichnung für einen Mann der ersten Stunde

Markt Walds Altbürgermeister Helmut Hartmann (Mitte) wurde zum ersten Ehrenmitglied der Regionalentwicklung Stauden (RES) ernannt. Erste Gratulanten waren seine Partnerin Edeltraud Horn, sowie (von links) die Bürgermeister Peter Wachler (Markt Wald), Peter Ziegelmeier (Fischach) und Robert Sturm (Ettringen).
Bild: Kleber

Markt Walds Altbürgermeister Helmut Hartmann zum Ehrenmitglied der Regionalentwicklung Stauden ernannt.

Es war eine Premiere in der 22-jährigen Geschichte der Regionalentwicklung Stauden (RES): Helmut Hartmann, der Altbürgermeister von Markt Wald, wurde bei einem recht ungewöhnlichen Fest zum bislang ersten Ehrenmitglied der RES ernannt. Ungewöhnlich deshalb, weil die ganze Festgesellschaft mit einem Sonderzug der Staudenbahn nach Markt Wald angereist war. Auf dem dortigen Bahnhofsgelände standen der 82-Jährige und seine vielfältigen Verdienste um die Staudenregion anschließend einen ganzen Sommerabend lang im Rampenlicht.

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Zur Ehrung von Markt Walds Altbürgermeister waren viele Gäste gekommen

Fischachs Bürgermeister Peter Ziegelmeier, der Vorsitzende der Regionalentwicklung, nannte Helmut Hartmann in seiner Laudatio einen der Gründungsväter dieser interkommunalen Idee, die ab 1996 unter dem Slogan „Die Stauden im Aufwind“ begonnen hat, die Staudenregion ins rechte Licht zu rücken. Heute, mehr als zwei Jahrzehnte später, zählt der langjährige Gemeindechef noch immer zum „harten Kern“ der RES-Akteure. Unermüdlich und kreativ wie am ersten Tag, so Ziegelmeier, wirkt er in „seinem“ Arbeitskreis Verkehr und Tourismus an der Umsetzung zahlreicher Ideen und Projekte mit. Dieses langjährige Engagement für seine geliebte Staudenheimat wollten die zwölf in der RES zusammengeschlossenen Städte und Gemeinden aus den Landkreisen Augsburg und Unterallgäu mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft würdigen.

Der Markt Walder engagiert sich immer noch

In mehreren „Etappen“ wurden auf der kurzweiligen Bahnfahrt von Margertshausen nach Markt Wald die Verdienste Hartmanns für die gemeinsame Sache aufgezeigt. Robert Sturm, Bürgermeister von Ettringen, erinnerte an die Anfänge der RES, die Mitte der 1990er Jahre aus der „Agrarstrukturellen Entwicklungsplanung“ hervor gegangen ist. In mehreren Arbeitskreisen wurde und wird seither mit viel Einsatz und Herzblut an einer nachhaltigen Weiterentwicklung der Region gearbeitet. Dass Helmut Hartmann dabei immer die Reaktivierung der 1991 stillgelegten Staudenbahn ganz besonders am Herzen lag, daran erinnerte Gerhard Schneider, der Sprecher des Arbeitskreises Verkehr und Tourismus. Den Hut vor seinem Vor-Vorgänger zog auch Markt Walds Rathauschef Peter Wachler. Es sei heutzutage nicht mehr selbstverständlich, dass sich ein Mann bis ins hohe Alter ehrenamtlich für seine Gemeinde und für seine Heimatregion in einem solchen Maß engagiere, wie dies Helmut Hartmann tat und immer noch tut.

Für – teils recht gehaltvolle – Erfrischungen an den Bahnhöfen in Fischach und Langenneufnach sorgten Max Gattinger mit Staudensäften der IG Streuobstwiese und Andreas Kurzweil – als Staudenhexe verkleidet – mit hochprozentigem Staudengeist. Logistische Unterstützung bei der Verköstigung der Festgesellschaft am Bahnhof von Markt Wald leisteten die Junge Mannschaft und die Zusamfunken. Musikalische Farbtupfer steuerte eine kleine Besetzung der Oberneufnacher Musikanten unter der Leitung von Franz Huber bei.

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